Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Arburg: Sechs neue Assistenzpakete

Sechs neue Assistenzpakete sollen den Bediener von Arburg-Spritzgießmaschinen mit Selogica- oder Gestica-Steuerung aktiv unterstützen (Illustration: Arburg)

Sechs neue Assistenzpakete sollen den Bediener von Arburg-Spritzgießmaschinen mit Selogica- oder Gestica-Steuerung aktiv unterstützen:

  • „4.set-up“ ist ein Assistenzpaket für geführtes Einrichten. Der Maschinenbediener wird beim Rüsten und der Eingabe von Parametern aktiv unterstützt und hat dadurch mehr Zeit für produktive Aufgaben.
  • „4.start-stop“ erleichtert den Produktionsanlauf, reduziert Anfahrteile und erhöht die Produktionskapazität. Dieses Assistenzpaket ist prädestiniert für anspruchsvolle Anwendungen z.B. mit Mehrkomponenten- und Heißkanal-Werkzeugen.
  • „4.optimisation“ ist darauf ausgelegt, die Teilequalität zu steigern und Stückkosten zu reduzieren. Zu Features für die individuelle Prozess- und Effizienzoptimierung zählen Einspritzen beim Schließen des Werkzeugs, zyklusübergreifendes Dosieren und erweiterte Zuhaltung.
  • „4.production“ bietet erfahrenen Bedienern mehr Flexibilität und Freiheit beim Programmieren von Funktionen. Es erleichtert insbesondere die Arbeit mit Sonderabläufen und komplexer Werkzeugtechnik.
  • „4.monitoring“ heißt das Assistenzpaket für eine detaillierte Prozess- und Qualitätsüberwachung und lückenlose Prozessdokumentation. Es überwacht umfassend den Anlagenzustand und erkennt Prozessabweichungen zuverlässig und frühzeitig.
  • „4.service“ macht es möglich, Kunden aus der Ferne per Online-Support schnell zu helfen und damit die Maschinenverfügbarkeit zu steigern. Fester Bestandteil ist der neue Arburg Remote Service ARS.

Blick in die Zukunft: Augmented und Virtual Reality

In einer “Effizienz-Arena” thematisierte Arburg verschiedenste Aspekte der digitalen Transformation und stellte neue Kundenservices vor (Foto: Arburg).

Neben Assistenzfunktionen für Maschinenbediener und der Vernetzung der gesamten Spritzgießproduktion gab Arburg einen Blick in die digitale Zukunft. Interessant sei dabei künftig z.B. die Arbeit mit einem „digitalen Zwilling“, dem virtuellen Abbild einer realen Maschine. Zum Thema Augmented Reality (AR) war auf den Technologie-Tagen beispielhaft zu sehen, wie sich der Service durch eine computergestützte Erweiterung der Realität mit virtuellen Zusatzinformationen oder Objekten in Zukunft verbessern lässt. Im Bereich Virtual Reality (VR) zeigte Arburg in einer interaktiven Umgebung Details zur Schließeinheit der Großmaschine Allrounder 1120 H und machte Details der Produktion des Klapptrittschemels sichtbar, die in der realen Welt so nicht zu sehen sind.

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