Fakuma 2017

433 Mal Aufmerksamkeit

Vergleiche mit der Weltmesse K in Düsseldorf verbieten sich ebenso wie mit den kontinentalen Leitmessen Chinaplas in Shanghai bzw. Guangzhou oder NPE in Orlando: Trotzdem hat die Fakuma einen Status und eine Aufmerksamkeit erreicht, die weit über die Bodenseeregion und das im Vergleich mit anderen Messestandorten eher beschauliche Friedrichshafen hinausreicht. Kunststoffverarbeiter und Medienvertreter kommen von weit her, um zu sehen und zu diskutieren, was vor allem in Spritzgießtechnik, Werkzeugbau und der Peripherietechnik State of the Art ist.

Weniger geläufig ist den meisten Beobachtern die große Präsenz der Kunststoffverarbeiter. Immerhin 433 Unternehmen und damit fast ein Viertel aller Fakuma-Aussteller haben sich in die Nomenklatur-Rubriken eingetragen, die auf die Herstellung von Halbzeugen und Fertigteilen aus Kunststoff schließen lassen.

Seit vielen Jahren klettert der Auslandsumsatz deutscher Kunststoffverarbeiter stärker als die Inlandsnachfrage. Zur Jahresmitte 2017 waren laut Statistischem Bundesamt 40 % Exportanteil angeschrieben. Dass erstmals 30 % erreicht wurden, ist gerade 15 Jahre her. Eigentlich logisch, dass auch die Verarbeiter die Fakuma als Bühne nutzen, um „im Schatten“ von Maschinen- und Werkzeugbau, Distribution und Compounding überregionale Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Und so überrascht es kaum, dass mehr Verarbeiter als je zuvor auch die Fachmedien – zumindest K-PROFI und K-AKTUELL.de – auf ihre Fakuma-Beteiligung und ihre Präsentationen, Ausstellungsstücke und Kundenerfolge stoßen.

Die Fakuma läuft vom 17. bis 21. Oktober 2017 in Friedrichshafen. Öffnungszeiten sind von 9 bis 17 Uhr von Dienstag bis Freitag sowie von 9 bis 15 Uhr am abschließenden Samstag.

Gepostet am 25.09.2017 um 08:28.
Markus Lüling
Markus Lüling (Chefredakteur K-PROFI)
berichtet exklusiv für K-AKTUELL.

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