Spritzgießen

Ein Apfel in der Spritzgießmaschine?

„Apfelsaft gab es keinen“, versichern Thomas Brettnich und André Ortner von Sumitomo (SHI) Demag. Stolz präsentierten der Anwendungsentwickler und der Marketingfachmann jetzt ein Video, das die Werkzeugschutzfunktion der neuen Generation elektrischer Spritzgießmaschinen zeigt.

Die Szenerie: Der Werkzeugeinbauraum einer IntElect 50. Das Prüfobjekt: Ein saftiger Apfel Marke Granny Smith. Das Ziel: Zeigen, dass die Maschine selbst bei kleinsten Abweichungen der Zufahrkräfte stoppt – und so das teure Spritzgießwerkzeug vor Beschädigungen schützt.

Es brauchte doch eine Reihe Versuche, bis das Video im Kasten war, wie die Protagonisten berichten. Nicht eben, weil es Apfelsaft oder Fallobst gegeben hätte. Sondern weil sie erst den exakten Zeitpunkt finden mussten, den Apfel loszulassen. Denn nur das Zentrum der Trennebene war für die Kamera optimal eingeleuchtet …

Gepostet am 18.05.2017 um 08:12.
Markus Lüling
Markus Lüling (Chefredakteur K-PROFI)
berichtet exklusiv für K-AKTUELL.

2 Gedanken zu „Ein Apfel in der Spritzgießmaschine?

  1. Thomas Robers, Battenfeld (Schweiz) AG

    Ob das Video echt ist? Wir haben jedenfalls schon mal ein Zigarette auf einer Formhälfte befestigt, um die hohe Sensibiltät der Formschließsicherung der EcoPower-Maschinen von Wittmann Battenfeld zu belegen. Ergebnis: Die Zigarette war derart wenig “geplättet”, dass sie nachher noch geraucht werden konnte!

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    1. Markus LülingMarkus Lüling Artikelautor

      Meines Wissens ist es echt. Eine Dokumentation des “Making of” kenne ich allerdings nicht.
      Freundliche Grüße
      Markus Lüling

      Antworten

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