Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

BÖ-LA: Neue dekorative und funktionale Oberflächen

3D-Sensitive-Touch, BÖ-LAs kapazitive Sensortechnologie für 3D-geformte Bauteile mit berührungsempfindlichen Oberflächen am Beispiel des mp3-Weckers. (Foto: BÖ-LA)

3D-Sensitive-Touch, BÖ-LAs kapazitive Sensortechnologie für 3D-geformte Bauteile mit berührungsempfindlichen Oberflächen am Beispiel des mp3-Weckers. (Foto: BÖ-LA)

Funktionale, touchsensitive Oberflächen werden auf der Fakuma 2015 das dominierende Thema der BÖ-LA Siebdrucktechnik GmbH, Radevormwald, sein. Mit seinem diesjährigen Messemotto „In touch with the future 2.0“ setzt das Unternehmen den Weg der Funktionsintegration in FIM-Bauteile fort und zeigt in Verbindung mit neuen Materialien, neuen Oberflächen und neuen Designs die vielseitigen Kombinationsmöglichkeiten des FIM-Verfahrens auf.

Zahlreiche berührungsempfindliche Bauteile vom FIM-Touch-Screendisplay über eine selbstleuchtende Navigationsblende bis hin zum BÖ-LA mp3-Wecker zeigen auf dem Messestand die vielseitigen Möglichkeiten der Funktionsintegration mittels des Film-Insert-Molded-Electronics-Verfahrens.

Hinter dem Begriff Film-Insert-Molded-Electronics steckt eine Vision die all diese Bauteile verbindet: „Das funktionale, selbstleuchtende, berührungsempfindliche und dekorierte Kunststoffbauteil.“

Highlight des Messeauftritts 2015 ist ein FIM-Multidekorkonzept präsentiert am Beispiel des BÖ-LA mp3-Weckers mit berührungsempfindlicher Oberfläche. BÖ-LAs 3D-Sensitive-Touch Technologie ermöglicht echte 3D geformte Oberflächen und erlaubt somit ein Seamless-Design, auch für komplexe Bauteilgeometrien. Mittels Film-Insert-Molded-Electronics werden die Dekoration und die Touchfunktion in nur einer Folie vereint und zwischen Folie und Spritzmasse eingebettet. Das FIM-Multidekorkonzept kombiniert 3D-Sensitive-Touch mit den neuesten Design- und Dekormöglichkeiten. Zum Einsatz kommen dabei verschiedenste Oberflächen von Matt über Hochglanz bis hin zur Bürststruktur sowie unterschiedliche Basismaterialien.

Selbstleuchtende FIM-O Navigationsblende mit integrierter OLED-Beleuchtung. (Foto: BÖ-LA)

Selbstleuchtende FIM-O Navigationsblende mit integrierter OLED-Beleuchtung. (Foto: BÖ-LA)

Eine weitere Innovation aus dem Bereich Film-Insert-Molded-Electronics ist eine selbstleuchtende, foliendekorierte Navigationsblende. Das dreidimensionale Kunststoffbauteil, das auf der diesjährigen Fakuma präsentiert wird, ist das Abschlussbauteil aus dem öffentlich geförderten Gemeinschaftsprojekt FIM-O (Film-Insert-Molded-OLED). In dem auf drei Jahre angelegten Entwicklungsprozess wird mittels des FIM-Verfahrens zeitgleich eine OLED vorspritzt und eine dekorative 3D-verformte Hardcoatfolie hinterspritzt. In nur einem Arbeitsgang entsteht so ein selbstleuchtendes, foliendekoriertes Kunststoffbauteil mit geschlossener Oberfläche im Seamless-Design und einer integrierten OLED Beleuchtung. Zum Abschluss des Projekts wurde das Bauteil im Vergleich zu dem Vorjahresdemonstrator in Bezug auf die Helligkeit, die Größe der Leuchtfläche und im Hinblick auf die Langlebigkeit deutlich verbessert.

Eine komplexe dekorative Baugruppe bestehend aus einem FIM-Bauteil in Pianoschwarz, einem Chromrahmen, einem mattlackierten Bauteil mit gelaserter Grafik sowie aus diversen weiteren Spritzgussteilen bildet ein weiteres Messehighlight. Mit den verschiedenen Dekorationsverfahren innerhalb dieser Baugruppe und dem speziell für dieses Projekt entwickelten Montageprozess auf einer hochautomatisierten Montagetransferstraße positioniert sich BÖ-LA als ein Spezialist für verschiedenste Dekorationsverfahren sowie für die automatisierte Montage anspruchsvoller Baugruppen.

www.boela.de

Auf der Fakuma 2015:

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