Branchen-News: Management

BASF: Chemiekonzern senkt Gewinnprognose

Die BASF SE (Ludwigshafen; www.basf.de) hat die Gewinnerwartungen zurückgeschraubt. Der Chemiekonzern rechnet für 2018 mit einem Rückgang des Ebit vor Sondereinflüssen um 15 bis 20 Prozent. Bislang war das Unternehmen davon ausgegangen, dass der V…

Logistik: Kostensteigerung bei der Lkw-Maut

Im kommenden Jahr steigen die Kosten für Spediteure abermals. Der Bundesrat hat der vom Bundestag beschlossenen Erhöhung der Mautsätze ab dem 1. Januar 2019 zugestimmt. Erstmals werden auch die Kosten der Lärmbelastung durch Lkw mit in die Berechnung e…

Atradius: Verbesserte Zahlungsmoral in Osteuropa

Unternehmen aus Osteuropa haben im Jahr 2018 weniger verspätete Zahlungseingänge gemeldet als im Vorjahr. Das geht aus dem aktuellen Zahlungsbarometer des Kreditversicherungsspezialisten Atradius (Amsterdam / Niederlande; www.atradius.de) hervor, …

BASF: Chemiekonzern plant Maßnahmen für Rhein-Niedrigwasser

Eine eigene Flotte von Flachboden- oder sogar Tragflächenbooten, deutlich mehr Lagerkapazitäten in Ludwigshafen, zusätzliche Staustufen und Pipelines – angesichts der von der Trockenperiode ausgelösten Transportprobleme auf dem Rhein denkt vermutlich n…

Management: KfW mit Krediten für Digitalisierung

Das Förderprogramm zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben im deutschen Mittelstand hat die KfW Bankengruppe (Frankfurt am Main; www.kfw.de) zum zweiten Mal aufgelegt. Etablierten kleinen und mittleren Unternehmen sowie Freiberuf…

BSA Kunststofftechnik: Wechsel in der Geschäftsführung

Die Unternehmensführung der BSA Kunststofftechnik (Gütersloh; www.bsa-kunststofftechnik.de) wechselt: Dieter Asmussen, laut Handelsregister seit Juli 2016 Geschäftsführer des Kunststoffverarbeiters, gab sein Amt im Februar 2018 auf. An seine Stelle rüc…

Management: Immense Umsatzeinbußen durch Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel wird für den deutschen Mittelstand immer bedrohlicher und kostet massiv Wachstum. Rund 57 Prozent der mittelständischen Unternehmen beklagen Umsatzeinbußen, geht aus einer Studie von Ernst & Young (E&Y, Deutschland: Stuttga…

Management: Industrie 4.0 gewinnt nur langsam an Fahrt

Die vernetzte Produktion wird für die Industrie zwar immer entscheidender für die Wettbewerbsfähigkeit, allerdings setzt sich die Technologie eher schleppend durch, so das Ergebnis einer Unternehmensbefragung der Bitkom Research (Berlin; www.bitkom-res…

Energiekosten: Strombeschaffung oft mit Mehrjahresverträgen

Laut einer Umfrage schließt der weitaus größte Teil der Unternehmen der Kunststoffindustrie Stromlieferverträge nach einer „klassischen” Anfrage bei ausgewählten Energieversorgern (EVU) ab. Insgesamt 110 der 173 befragten Unternehmen gaben diesen Weg a…

Atradius: Viele Lieferantenkredite in Asien-Pazifik überfällig

Von schlechter Zahlungsmoral ihrer B2B-Kunden waren 2017 fast alle Lieferanten in der Region Asien-Pazifik betroffen. Neun von zehn der befragten Unternehmen gaben an, dass es zu Zahlungsverzügen ihrer B2B-Kunden kam, heißt es im Zahlungsmoralbarometer…

Management: Betriebe mit Problemen in der Lieferkette

Fast die Hälfte der deutschen Industrieunternehmen hat mit Problemen in der Lieferkette zu kämpfen. Störungen und Fehler treten in 47 Prozent der Unternehmen häufig oder sehr häufig auf, heißt es in einer Studie der Beratungsgesellschaft Emporias (Unte…

Rohstoffmärkte: Freihandelszone zwischen Japan und EU ab 2019

Im Jahr 2019 soll durch ein Abkommen zwischen der EU und Japan (Japan-EU Free Trade Agreement; Jefta) die größte Freihandelszone der Welt entstehen. Während es für einige Güter wie Autos und gewisse Elektroartikel noch Übergangsfristen bis zum völligen Fall der Handelshemmnisse geben wird, werden Zölle für Produkte wie Chemikalien und Kunststoffe, in denen die EU „sehr wettbewerbsfähig“ sei, sofort fallen, heißt es in einem Informationsblatt der EU-Kommission.

Schon jetzt gehören „Kunststoffe und Gummi“ allerdings zu den Industriezweigen, in denen sich die Wirtschaftsräume gegenseitig mit nur vergleichsweise geringen Zöllen belegen. Durchschnittlich rund 2 Prozent müssen Importeure auf beiden Seiten für diese Waren beim Zoll bezahlen, geht aus einer Studie des ifo Instituts (München; www.cesifo-group.de) hervor. Bei anderen Waren – wie etwa Autos – nähern sich die Tarife auch schon mal dem zweistelligen Bereich.

Chemiebranche: Produkte für die emissionsarme Wirtschaft

Der Chemiesektor verdient mit innovativen Produkten für die kohlenstoffarme Wirtschaft – wie beispielsweise Batterien für Elektroautos – bereits rund 20 Prozent des Umsatzes. Dies sind 83 Mrd USD beziehungsweise 71 Mrd EUR, heißt es in einem Bericht des Carbon Disclosure Project (CDP; London / Großbritannien; www.cdp.net), einer gemeinnützigen Organisation institutioneller Investoren.

Am besten aufgestellt für die CO2-arme Zukunft ist laut dem Bericht „Catalyst for Change” AkzoNobel (Amersfoort / Niederlande; www.akzonobel-polymerchemicals.com), gefolgt von DSM (Heerlen / Niederlande; www.dsm.com). Schlusslicht bilden die Petrochemie-Konzerne LyondellBasell (LBI, Houston, Texas / USA; www.lyondellbasell.com) und Formosa Plastics (Taipeh / Taiwan; www.fpc.com.tw).

Euler Hermes: Steigende Zahl von Großinsolvenzen

Laut dem Konjunkturbericht des Finanzdienstleisters Euler Hermes (EH, www.eulerhermes.de) steigen die Marktrisiken auch 2017 weiter an. Der Report „High Stakes Game“ sieht weltweit rekordhohe Liquiditätsbestände, lange Forderungslaufzeiten und eine steigende Zahl an Großinsolvenzen als Ursache. Grundsätzlich jedoch bestehen keine Zweifel an der konjunkturellen Erholung der Weltmärkte.

Durch die Digitalisierungswelle unter Druck geraten, machten Unternehmen des Dienstleistungs- und Einzelhandelssektors die meisten großen Konkurse aus und setzen so den Trend der vergangenen vier Quartale fort. Unternehmen aus der Pharma- und Technologiebranche verzeichneten hingegen nur eine beziehungsweise gar keine Insolvenz.

KMS Kunststoffverarbeitung: Thomas Ego neuer Geschäftsführer

Bei der KMS Kunststoffverarbeitung GmbH (Hilzingen; www.kms-kunststoffe.com) wurde Thomas Ego zum neuen Geschäftsführer bestellt. In dieser Position folgte der 47-Jährige auf Lars Ingenhag.

Das Unternehmen fertigt Kunststoffteile per Drehen, Fräsen und Schweißen und agiert als Zulieferer für Nassprozess-, Halbleiter-, Solar- sowie Laboranlagen.