Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Coperion: Zuverlässige Compoundiertechnik in Russland

Auf den Doppelschneckenextrudern des Typs STS 75 entstehen hauptsächlich PP-, PA- und PE-Compounds für die Automobilindustrie, für Haushaltsgeräte und Baustoffe. (Foto: Polyplastic)

Auf den Doppelschneckenextrudern des Typs STS 75 entstehen hauptsächlich PP-, PA- und PE-Compounds für die Automobilindustrie, für Haushaltsgeräte und Baustoffe. (Foto: Polyplastic)

Bei Research and Production Polyplastic, größter Hersteller von Compounds in der GUS-Region, mit Hauptsitz in Moskau und über 700 Mitarbeitern an drei Standorten in Russland, stellen Doppelschneckenextruder von Coperion, Stuttgart, seit über 20 Jahren ihre Zuverlässigkeit und Effizienz unter Beweis. An den Standorten Togliatti und Engels produziert das Unternehmen heute auf sechs unterschiedlich großen Systemen der Baureihen ZSK und STS jährlich rund 80.000 t Compounds. Drei weitere ZSK-Extruder betreibt es in seinem Moskauer Entwicklungszentrum. Dabei nennt R&D Polyplastic die Langlebigkeit der Coperion-Technologie bei zugleich geringem Wartungsaufwand als entscheidende Gründe, um sich über so lange Zeit immer wieder für denselben Extruderhersteller zu entscheiden.

Dazu Evgeniy Ambrosov, Technical Director bei R&P Polyplastic: „Seit der Anschaffung 1997 profitieren wir von der Qualität und Leistungsfähigkeit unseres ersten ZSK. Dieser Doppelschneckenextruder mit 70 mm Schneckendurchmesser ist noch immer in Betrieb. Wir produzieren darauf heute hauptsächlich gefüllte PA-6-Rezepturen mit Durchsätzen von bis zu 80 t/Monat, bei Batch-Größen zwischen 5 t und 10 t.“

Die Doppelschneckenextruder STS 75 mit 75 mm Schneckendurchmesser, die R&P Polyplastic am Standort Togliatti betreibt, gehören zur neuesten Maschinengeneration von Coperion. Darauf compoundiert das Unternehmen PP-, PA- und PE-Compounds bei Batch-Größen von 5 t bis 60 t. Ambrosov weiter: „Über die hohe Zuverlässigkeit und die langen Standzeiten hinaus, die alle unsere Systeme von Coperion bieten, profitieren wir bei unseren neueren Extrusionsanlagen von der Möglichkeit zur Fernwartung über die Coperion ServiceBox, die den ohnehin geringen Wartungsaufwand der Anlagen noch weiter reduziert.“ Coperion integriert dieses Tool zur Online-Überwachung und Störungserfassung in seine Anlagen, um deren Verfügbarkeit zu maximieren. Über abgesicherte Internetverbindungen gibt es dem Serviceteam von Coperion von jedem Ort der Welt aus Zugang zum Anlagennetzwerk des Betreibers, so dass sich Störungen analysieren, bewerten und meist schnell beheben lassen.

www.coperion.com

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