Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Incoe: Raumsparendes Heizungskonzept auf weitere Heißkanal-Düsenserie ausgedehnt

Schlanker, weniger Kabel, weniger Heizzonen: Neues modulares Heizungskonzept mit den patentierten MultiPower-Heizungen. (Foto: Incoe)

Schlanker, weniger Kabel, weniger Heizzonen: Neues modulares Heizungskonzept mit den patentierten MultiPower-Heizungen. (Foto: Incoe)

Reduzierte Außenmaße, eine vereinfachte Werkzeugfreimachung sowie ein homogenes Temperaturprofil entlang des Düsenkörpers, das es möglich macht, mit zwei Heizzonen zu arbeiten wo früher drei Zonen nötig waren – dies sind die Vorteile der platzsparenden MultiPower-Heizung. Vor einem Jahr für die Düsen der DF 12-Serie eingeführt und in der Praxis erfolgreich umgesetzt, weitet der Heißkanalhersteller Incoe, Rödermark, dieses Konzept nun auf die nächste Düsenserie aus.

Den Anforderungen aus dem Markt folgend fiel die Wahl dabei auf die die DF 8, die „kleinere Schwester“ der DF 12. Mit ihrem maximal möglichen Schussgewicht, welches je nach Schmelzeviskosität und Geometrie der Düsenspitze zwischen 30 g und 500 g liegen kann, deckt die DF 8 den Bereich der kleinen bis mittleren Anwendungen ab. So liegen die Zielmärkte dieser Neuentwicklung überall dort, wo unter beengten Platzverhältnissen tief im Werkzeug liegende Anspritzpunkte mit Schmelze gespeist werden müssen. Im Falle der DF 8 können das zum Beispiel Lautsprechergitter für die Automobilindustrie sein, die über mehrere Düsen angebunden werden. Die neuen MultiPower-Heizungen lösen dabei die bewährten Heizungen der Typen BH und MH ab, die bisher die Grundelemente des modularen Incoe-Heizungskonzeptes bildeten.

Das modulare Heizungskonzept der Incoe-Düsen hat zum Ziel, durch die entsprechende Kombination von Standardheizungen anwenderfreundlich und einfach eine leistungsdifferenzierte Wärmezufuhr über alle vorhandenen Längen zu erreichen. In anderen Worten: nur dort wo nötig und zwar nur so viel wie nötig heizen um die Schmelze im Fließkanal auf einem optimalen Temperaturniveau zu halten.

Die neuen MultiPower-Heizungen fügen sich in dieses Konzept nahtlos ein, wobei bewährte technische Merkmale beibehalten wurden: Heizung und zugehörige Thermofühler lassen sich einfach wechseln, eine zusätzliche Nut pro Heizzone für einen Ersatzthermofühler ist vorhanden (Twin-Thermofühlerkonzept) und alle Heizdrähte liegen geschützt unter dem Heizungsmantel.

Dazu kommen nun die neuen Vorteile: Basierend auf einer Monoblock-Bauweise weisen MultiPower-Heizungen ein sehr gutes Temperaturprofil entlang des Fließweges auf und wodurch der Spritzgießer passende Verarbeitungsbedingungen erhält. Auch erlaubt dieses gute Temperaturprofil bei langen Düsen eine Reduzierung der Anzahl der Heizzonen von bisher drei auf zwei. Das spart nicht nur Regelzonen, sondern auch Kosten, die durch unzureichende Temperaturführung im Betrieb entstehen können. Die schlankere Bauweise ohne seitliche geführte Kabel ermöglicht eine kleinere und einfachere Werkzeugfreimachung. Mit geringerem Fertigungsaufwand für den Werkzeugmacher entsteht jetzt auch bei geringem Raumangebot ein stabiles Werkzeug.

www.incoe.de

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