Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Interseroh: Vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Recyclingware

Mit speziellen Rezepturen lassen sich besonders langlebige, mechanisch stabile oder UV-beständige Recompounds herstellen. (Foto: Interseroh)

Mit speziellen Rezepturen lassen sich besonders langlebige, mechanisch stabile oder UV-beständige Recompounds herstellen. (Foto: Interseroh)

Die Interseroh Dienstleistungs GmbH aus Köln, Tochtergesellschaft des Recyclingspezialisten Alba Group, präsentiert auf der Fakuma den Geschäftsbereich Recycled-Resource und das dazugehörige Leistungsspektrum sowie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Recyclingkunststoffen aus Post-Consumer-Materialien.

Das eigens entwickelte Produktionsverfahren Recycled-Resource basiert auf einem komplexen Upcycling-Recompounding-Prozess. Auf die umfassende Sortierung der Kunststoffabfälle folgt das Recompounding, bestehend aus Extrusion, Restabilisierung, Wiederaufbau der molekularen Struktur sowie chemischer Modifizierung unter Zugabe von Additiven, um exakt die vom Kunden gewünschten Kunststoff-Eigenschaften zu erzielen. Der Einsatz der entstehenden Kunststoffrecyclate Procyclen und Recythen liefert laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts Umsicht im Vergleich zu Neugranulat einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und soll die bei der Herstellung entstehenden Treibhausgase um 30 bis 50 % reduzieren. „Dank neuester Entwicklungen können jetzt sogar spezielle anorganische Komponenten als Füllstoff in das Produktionsverfahren für Procyclen integriert werden“, sagt Dr. Manica Ulcnik-Krump, Leiterin der Business Unit Recycled-Resource bei Interseroh. „Das ist bisher einmalig auf dem Markt der Verarbeitung von Post-Consumer-Materialien.“ Ein Beispiel dafür sei die Glasfaserverstärkung, die durch die erfolgreiche Bindung von Glasfasern und Kunststoffmatrix entsteht.

Die maßgebliche Entwicklung dieser Fortschritte fand im unternehmenseigenen Kompetenzzentrum für Kunststoffrecycling statt, das Interseroh seit September 2016 im slowenischen Maribor betreibt. Dort hat Interseroh Rezepturen entwickelt, die Materialeigenschaften wie Langlebigkeit und Transportsicherheit sowie eine mechanische Stabilität bis -30 °C und UV-Beständigkeit sicherstellen. So kann der Recyclingdienstleister die Recycling-Kunststoffe je nach individueller Anforderung und Einsatzzweck herstellen. Neben PP können auch Materialien wie HDPE, PS oder andere technische Kunststoffe aufbereitet werden.

www.interseroh.de

Dieser Anbieter stellt auf der Fakuma 2017 in Friedrichshafen in Halle B1 am Stand B1-1125 aus
Halle: B1
Stand: B1-1125

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