Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

KUZ: Neue Compoundiertechnik für die Forschung

Eine neue Compoundieranlage steht jetzt in Leipzig zur Verfügung. (Foto: KUZ)

Eine neue Compoundieranlage steht jetzt in Leipzig zur Verfügung. (Foto: KUZ)

Das Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) verfügt seit Kurzem über neue Compoundiertechnik. Das Herzstück der Anlage bildet ein gleichläufiger Zweischneckenextruder ZE25A-UTXi von KraussMaffei Berstorff, Hannover, mit einer Länge von 47D sowie Durchsatzleistung von bis zu 40 kg/h. Die Schnecken des Laborextruders sind modular aufgebaut und somit flexibel an die unterschiedlichsten Verfahrensaufgaben anpassbar.

Flüchtige Bestandteile der Polymerschmelze werden mittels atmosphärischer Entgasung als auch Vakuumentgasung entfernt. Aufgrund der Maschinenausstattung stellt die Aufbereitung von Formmassen mit abrasiven Füll- und Verstärkungsstoffen kein Problem dar. Ebenso sind Materialaufbereitungen bis zu einer Temperatur von 420 °C möglich. Für die definierte Zuführung von Polymerkomponenten, Füll- und Verstärkungsstoffen stehen drei gravimetrisch arbeitende Dosierstationen (2 bis 60 kg/h) von Brabender, Duisburg, zur Verfügung. Komplettiert wird die Anlage durch Granuliertechnik von Econ, Weißkirchen (Österreich), welche wahlweise eine Unterwasser- (30 kg/h) oder Luftgranulierung (15 kg/h) gestattet. Darüber hinaus bleibt die Möglichkeit einer Kaltgranulierung bestehen. Neben der Einbindung der neuen Technik in Forschungsprojekte des KUZ steht die Anlage auch für Kundenversuche sowie Forschungsdienstleistungen zur Verfügung.

www.kuz-leipzig.de

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