Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Leistritz: Flexibler Masterbatch-Extruder

Wie alle Extruder der Serie hat auch der ZSE 35 ein hohes spezifisches Drehmoment und ein hohes Schneckenvolumen durch das Da/Di von 1,66. (Foto: Leistritz)

Wie alle Extruder der Serie hat auch der ZSE 35 ein hohes spezifisches Drehmoment und ein hohes Schneckenvolumen durch das Da/Di von 1,66. (Foto: Leistritz)

Auf der Fakuma zeigt die Leistritz Extrusionstechnik GmbH aus Nürnberg den Doppelschneckenextruder ZSE 35 iMaxx, der insbesondere bei der Masterbatch-Herstellung punktet. „Hier kommt es neben Qualität und Durchsatz vor allem auf effiziente Produktwechsel an“, erklärt Anton Fürst. „Unsere Maschine ist daher äußerst flexibel und überzeugt durch leichte Reinigbarkeit und minimale Stillstandzeiten.“

Häufige Produktwechsel gehen mit einem erhöhten Reinigungsaufwand einher. Gerade in diesem Bereich bringt der ZSE 35 iMaxx Vorteile mit sich, denn er ist mit geschlossenen und damit gut zu reinigenden Oberflächen konzipiert. So schützt eine Abdeckhaube aus Edelstahl das gesamte Verfahrensteil und Antriebseinheit vor Berührung oder Verschmutzung. Das Temperiergerät ist im Rahmen voll integriert. Es genügt ein zentraler Wasseranschluss für die gesamte Anlage. Ob Temperiergerät, Kühl- und Heizelemente, durch die durchdachte Positionierung der Bauteile ist eine gute Zugänglichkeit hinter den Türen im Rahmen bzw. am Verfahrensteil gewährt. Reinigung und Austausch einzelner Komponenten ist einfach.

Flexibilität beweist der Extruder in vielerlei Hinsicht. Die Standard-Rahmenlänge ist für Verfahrenslängen von mindestens 24 L/D bis maximal 48 L/D ausgelegt. Bei Rezepturwechsel kann das Verfahrensteil verlängert oder verkürzt werden. Hier kommt ein weiteres Feature zum Tragen: Je nach Bedarf können die Bedienseiten gewechselt werden. Der Clou daran: Auch Zusatzmodule wie etwa Seitenbeschickungen können sowohl rechts als auch links an das Verfahrensteil montiert werden.

Der ZSE 35 ist mit Synchron-Motor ausgestattet, der zu einer verbesserten Energieeffizienz beiträgt. Zudem ist eine Drehmomentmessung eingebaut. „Gerade bei neuen Rezepturen können hier im Hinblick auf die Energieeinleitung wichtige Erkenntnisse gezogen werden“, erklärt Fürst.

Bedienerfreundlichkeit, Effizienz und vor allem Zuverlässigkeit soll auch das Steuerungssystem beweisen. Mit der S7 PC 477 Steuerung werden produktspezifische Einstellungen dank der Netzwerkanbindung gesichert. „Die Chargen sind so nicht nur zu 100 % reproduzierbar, durch das System werden auch eventuelle Bediener- oder Archivierungsfehler minimiert“, so Fürst.

www.leistritz.com

Dieser Anbieter stellt auf der Fakuma 2017 in Friedrichshafen in Halle A6 am Stand A6-6302 aus
Halle: A6
Stand: A6-6302

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