Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Leistritz: Weiterer Doppelschneckenextruder für Granula

Ein Doppelschneckenextruder ZSE 35 iMaxx erweitert im Herbst die Produktionstechnik des Masterbatch-Herstellers Granula. (Foto: Leistritz)

Ein Doppelschneckenextruder ZSE 35 iMaxx erweitert im Herbst die Produktionstechnik des Masterbatch-Herstellers Granula. (Foto: Leistritz)

Im September erfolgt die Lieferung eines weiteren Doppelschneckenextruders aus dem Hause Leistritz Extrusionstechnik, Nürnberg, an die Granula AG in der Schweiz. Der Masterbatch-Hersteller hat sich für einen Doppelschneckenextruder ZSE 35 iMaxx samt Dosieranlage entschieden. „Granula ist ein langjähriger Kunde und besitzt bereits einige Anlagen von uns“, weiß Frederik Huck, Regionalvertriebsleiter bei Leistritz. „Bei dieser Maschine hat ihn das integrierte Konzept und die hohe Flexibilität begeistert, die insbesondere bei der Masterbatchherstellung punkten.“

Der ZSE 35 iMaxx ist mit geschlossenen und damit gut zu reinigenden Oberflächen konzipiert. So schützt eine Abdeckhaube aus Edelstahl das gesamte Verfahrensteil und Antriebseinheit vor Berührung oder Verschmutzung. Das Temperiergerät ist im Rahmen voll integriert. Es genügt ein zentraler Wasseranschluss für die gesamte Anlage. Ob Temperiergerät, Kühl- und Heizelemente, durch die durchdachte Positionierung der Bauteile ist eine gute Zugänglichkeit hinter den Türen im Rahmen bzw. am Verfahrensteil gewährt. Reinigung und Austausch einzelner Komponenten ist einfach.

Beim ZSE 35 iMaxx kommt ein Synchron-Motor zum Einsatz, der zu einer verbesserten Energieeffizienz beiträgt. Zudem ist eine Drehmomentmessung eingebaut. Bedienerfreundlichkeit, Effizienz und vor allem Zuverlässigkeit beweist auch das Steuerungssystem. Mit der S7 PC 477 Steuerung werden produktspezifische Einstellungen dank der Netzwerkanbindung gesichert.

Aufgrund des hohen spezifischen Drehmoments mit bis zu 15,0 Nm/cm³ zählen die Maschinen der Baureihe ZSE Maxx zu den weltweit stärksten gleichläufigen Doppelschneckenextrudern. Hinzu kommt das erhöhte Volumen in der Schnecke (Da/Di = 1,66). Sie erbringen eine qualitativ sehr hohe Homogenisierungsleistung bei relativ geringem Energieeintrag. Die Extruder gibt es in den Baugrößen von 18 bis 260 mm.

www.leistritz.com

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