Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Maplan: Bimetallzylinder mit individueller Beschichtung

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Die neue Beschichtungsanlage für Bimetallzylinder ermöglicht Panzerschichten genau nach Vorgabe. (Foto: Maplan)

Maplan in Schwerin hat im Jahr 2012 eine Beschichtungsanlage für Bimetallzylinder in Betrieb genommen. Diese Anlage ermöglicht es, solche Zylinder für individuelle Anforderungen herzustellen. Die moderne Hartlegierung wird mittels eines verbesserten Schleuderverfahrens auf die Bohrungsoberfläche des Trägerwerkstoffes aufgebracht. Diese Technik führt über die gesamte Länge zu einer Schicht mit homogen Eigenschaften und somit hervorragendem abrasivem und korrosivem Verschleißwiderstand. Als Panzerung stehen zwei Legierungen zur Auswahl, eine auf Nickel- und eine auf Eisenbasis, die mit Wolframcarbiden oder Chrom angereichert werden können.

Es können dabei Bimetallzylinder bis zu einer Länge von 8.000 mm bei einem maximalen Außendurchmesser von 600 mm gefertigt werden.

Die Fertigung erlaubt ein exaktes einstellen der Panzerschicht genau nach Vorgabe. Die Zylinder werden dadurch verschleißfester und reduzieren erheblich die Stillstandzeit. Die Standardschicht beträgt 1,5 mm. Höhere und niedrigere Schichtdicken stellen kein Problem mehr dar. Durch die homogenen Schichteigenschaften ist auch die Härte über die Schichtdicke gleich.

Die Nickelbasislegierung für die Panzerung kommt auf Härtewerte zwischen 60 und 64 HRC. Bei der Eisenlegierung werden zwischen 62 und 66 HRC erreicht. Eine zusätzliche Versetzung der Panzerlegierung mit z.B. Wolframcarbiden verbessert die abrasiven Verschleißeigenschaften.

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