Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Mikrotron: Extreme Zeitlupenaufnahmen zur Anlagenoptimierung

Produktion von Blisterpackungen als Beispiel aus der Verpackungsindustrie. (Foto: Mikrotron)

Produktion von Blisterpackungen als Beispiel aus der Verpackungsindustrie. (Foto: Mikrotron)

Anlagenbetreiber stehen oft vor einem Rätsel. Warum kommt es immer wieder zu Störungen? Was verursacht die unregelmäßigen Ausschüsse? Wie können Stillstände vermieden werden? Ihnen bietet die Mikrotron GmbH, Unterschleißheim, die Möglichkeit, einen erfahrenen Experten zu beauftragen, der vor Ort hochauflösende Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 225.000 Bildern pro Sekunde durchführt. Bild für Bild helfen sie, das Rätsel zu lösen.

In allen Branchen müssen hochautomatisierte Anlagen fehlerfrei und effizient laufen. Störungen und Anlagenstillstände haben vielfältige Auswirkungen und verursachen Kosten. Ihre Ursachen lassen sich jedoch schwer ermitteln, wenn die Anlage mit sehr hoher Taktrate läuft. Minimale Schwankungen in der Steuerung, ein gelegentlich auftretendes Prellverhalten oder Verschleiß führen oft zu Abweichungen im Bereich von Millisekunden. Mithilfe von extremen Zeitlupenaufnahmen können sie exakt analysiert und beseitigt werden.

Seit 20 Jahren im Bereich High-Speed-Recording aktiv, stellt Mikrotron umfangreiche Erfahrung und Expertise zur Verfügung. Im Vorfeld nimmt der Aufnahmespezialist die Anforderungen des Kunden genau auf und stellt die entsprechende Ausrüstung zusammen. Die Aufnahmen werden vor Ort durchgeführt und so lange wiederholt, bis die Ursache des Problems ausfindig gemacht wurde.

Für die Kunden ergeben sich damit vielerlei Vorteile. Er kann sein akutes Problem kurzfristig lösen. Mit kleinem Budget werden Ereignisse mit hoher Detailwiedergabe untersucht, ohne dass er in eine eigene High-Speed Ausrüstung und die Schulung eines Mitarbeiters investieren muss.


Diese Hochgeschwindigkeitsaufnahme zeigt die Produktion von Blisterpackungen für Tages-Kontaktlinsen. Der Aufnahmespezialist zeichnete den Start des Auswerfers im Werkzeugblock direkt nach dem Spritzgießen auf. Dieser Vorgang stockte wiederholt, nachdem Blisterpackungen an den Nadeln steckengeblieben waren. In jedem Videobild wurde zeitgleich das Steuersignal der Maschine eingespeichert. Mithilfe der Erkenntnisse aus den Zeitlupenstudien in Kombination mit den Steuersignalen wurde die Maschine neu programmiert. Die Pausenzeit wurde auf die Millisekunde genau eingestellt.

www.mikrotron.de

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