Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Neue Herbold: Shredder zur Vorzerkleinerung

Der neue Shredder HZR 1300 dient der Vorzerkleinerung von Rohren und Anfahrklumpen. (Foto: Neue Herbold)

Der neue Shredder HZR 1300 dient der Vorzerkleinerung von Rohren und Anfahrklumpen. (Foto: Neue Herbold)

Die Neue Herbold Maschinen- und Anlagenbau, Sinsheim-Reihen, erweitert ihr breit gefächertes Angebot in der Schneidmühlentechnik sowie der gesamten Prozesskette zur Aufbereitung von Kunststoffabfällen (Zerkleinerungs-, Wasch-, Trenn- und Trocknungstechnik) jetzt im Bereich Vorzerkleinerungsmaschinen.

Kernprodukt dieser Baureihe ist der Shredder HZR 1300. Dieser ist speziell für die effektive und energiesparende Vorzerkleinerung von Kunststoffrohren und Profilen mit Durchmessern von maximal 1.250 mm und beliebig starken Wandstärken bis hin zu Vollmaterial konzipiert. Ob Rohre aus PE, PP und PVC oder größere Anfahrklumpen – der HZR 1300 zerkleinert laut Hersteller alles. In Abhängigkeit von Größe und Beschaffenheit des Eingabematerials wird die Anzahl der Wellen bestimmt. Gängige Ausführungen der HZR-Serie sind Zwei-, Drei- sowie Vierwellen-Shredder.

In Kombination mit einer Schneidmühle spart der HRZ im Vergleich zu der einstufigen Zerkleinerung mit einer Großschneidmühle bei gleicher Leistung stark an Energie. Neben den daraus resultierenden direkten Energiekostenersparnissen ermöglichen speziell konzipierte, verschleißfeste Schneidwerkzeuge lange Nutzzeiten des Mehrwellen-Shredders.

Mit einer Arbeitsbreite von bis zu 7.000 mm und der hydraulisch absenkbaren Seitenklappe ist die Beladung der Maschine gefährdungsfrei und verspricht zudem einen erhöhten Nutzungskomfort. Ebenfalls ist eine verbesserte Prozessstabilität zu verzeichnen. Die niedrigen Totzeiten der Maschine lassen sich nicht zuletzt auf die leicht zugänglichen Maschinenkomponenten rückführen. Ein leistungsstarker Vorschubwagen wird von zwei synchron gesteuerten Elektromotoren angetrieben. Ausgestattet mit einer lastabhängigen Steuerung werden Durchsatzleistungen bis zu 3.000 kg/h erzielt.

Das zu zerkleinernde Material wird einem dem Shredder vorgelagerten geschlossenen Beschickungstrog zugeführt, wodurch alle Sicherheitsaspekte erfüllt sind. Das daraufhin startende vollautomatische Programm schließt die Seitenklappe hydraulisch und führt den Kanalinhalt mittels des lastabhängig gesteuerten Beschickungssystems den Shredderwellen zu. Ein kundenspezifisch ausgerichtetes, verschleißfestes Sieb bildet zusammen mit den Schneidkronen (in V-förmigen Sitz angeordnet) entscheidende Parameter für die Größe des geshredderten Materials sowie die hervorragende Produktqualität. Ausgetragen wird das Shreddergut anhand von Austragsschnecken, Kratzkettenförderer oder pneumatischer Absaugung. Nach Ende des Arbeitsvorgangs fährt zunächst der Vorschubwagen in seine Ausgangsposition zurück, bevor sich die seitliche Ladeklappe hydraulisch öffnet und der nächste Beschickungsvorgang gestartet werden kann.

www.neue-herbold.com

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