Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Priamus: Von Control M zu Control P

Das Konzept „Fillcontrol Control M“ von Priamus System Technologies, Schaffhausen/Schweiz, regelt nach Herstellerangaben nicht die Spritzgießmaschine, deren Parameter zwar angepasst wurden, sondern direkt die Qualität der Teile im Werkzeug – und damit den Spritzgießprozess an sich. Priamus hat dieser Erkenntnis Rechnung getragen und etabliert statt des Begriffs „Control M“ (für „Maschinenregelung“) jetzt „Control P“ (für Prozessregelung).

Aus „Control M“ für „Maschinenregelung“ wird „Control P“ für "Prozessregelung" (Abb.: Priamus)

Aus „Control M“ für „Maschinenregelung“ wird „Control P“ für “Prozessregelung” (Abb.: Priamus)

Eine Ursache liege beispielsweise in der Regelung der Kompression, die in der aktuellen Version zeitunabhängig über einen Spitzenwertspeicher des Werkzeuginnendrucks und damit unabhängig vom Signalverlauf ermittelt wird. Ganz wesentlich für diese Namensänderung sei jedoch die Tatsache, dass eine konstante Qualität nur im Prozess und nicht in der Maschine produziert werden könne, so der Schweizer Anbieter von Prozessüberwachungssystemen für das Spritzgießen, der wenige Tage vor der Fakuma an die US-amerikanische Barnes Group verkauft worden ist.

Bisherige Anwender sollen sich in der neuen Oberfläche der Regelungssoftware problemlos orientieren können, da die meisten Bestandteile kaum oder gar nicht verändert wurden.

www.priamus.com

Auf der Fakuma 2015:

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