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KP Linpac: Infrarot-Drehrohre für PET-Aufbereitung

Dieser PR-Bericht wird Ihnen bereitgestellt von Kreyenborg.

Drei IRDs zum Aufbereiten von PET für die Herstellung von Folien für Lebensmittelverpackungen sind bei Linpac bereits im Einsatz. (Foto: Kreyenborg)

Drei IRDs zum Aufbereiten von PET für die Herstellung von Folien für Lebensmittelverpackungen sind bei Linpac bereits im Einsatz. (Foto: Kreyenborg)

Die Möglichkeit variierende PET-Eingangsware schnell und in einem Schritt kristallisieren und trocken zu können, hat KP Linpac, Lincolnshire (Großbritannien), von Anfang an überzeugt. Deshalb orderte der Hersteller hochwertiger Lebensmittelverpackungen gerade sein drittes Infrarot-Drehrohr der Kreyenborg GmbH & Co KG aus Senden. Mit der neuen Anlage baut KP Linpac seine Produktionskapazitäten für tiefgezogene PET-Verpackungslösungen am Standort in Beeskow deutlich aus.

Seit 2017 gehört Linpac zur weltweit operierenden Klöckner Pentaplast Gruppe (KP), einem führenden Hersteller von Folien und Verpackungslösungen mit rund 6.300 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 2 Mrd. EUR mit Sitz in Montabaur. In Deutschland stellt KP Linpac an den beiden Standorten Ritterhude und Beeskow PET-Folien und im zweiten Schritt tiefgezogene Schalen für Lebensmittel her. Hierbei sind dem Kunststoffverarbeiter Ressourcenschonung, Flexibilität und Effizienz sehr wichtig. Genau das bietet das Infrarot-Drehrohr der Kreyenborg GmbH. Dazu der Project Extrusion Manager aus Ritterhude Arno Jansen, der nach Technikumsversuchen in Senden vor rund fünf Jahren spontan das erste IRD orderte: „Die Möglichkeit in einem Prozessschritt Neuware und Mahlgut schnell und effizient kristallisieren und trocken zu können, passt in unsere Produktionsbetriebe einfach perfekt.“ Die Infrarot-Drehrohre passen so gut, dass in Ritterhude mittlerweile zwei im Einsatz sind und für die Kapazitätserweiterung in Beeskow ebenfalls keine andere Lösung in Frage kam. Das dritte IRD gleicher Spezifikation wird Anfang 2019 ausgeliefert.

Besonderheit Mehrschichtfolien

Alle IRDs für KP Linpac schaffen eine kontinuierliche Trocknungsleistung von 800 kg/h. In ihnen wird das aufgegebene Material durch die Drehbewegung des Rohres permanent umgewälzt und weiterbefördert.

„Der geringe Füllgrad in Kombination mit der hohen Umfangsgeschwindigkeit machen das IRD zu einem sehr effizienten Kristallisations- und Trocknungsaggregat, das nicht nur schneller als herkömmliche Trockenlufttrockner arbeitet, sondern auch weniger Energie benötigt und hinsichtlich der eingesetzten Materialien deutlich flexibler ist“, erklärt der Projektverantwortliche bei Kreyenborg Marcus Vogt. Flexibilität bedeutet für KP Linpac, dass sich sowohl Stanzgitter-Mahlgut als auch Randbeschnitte aus der Folienherstellung sowie veränderliche Mischungen aus beiden verarbeiten lassen. Infrarotes Licht sorgt im IRD für eine Materialerwärmung von innen heraus. So kommt es zunächst bei etwa 135 °C zur Kristallisation und bei etwa 170 °C zur Materialtrocknung. Endergebnis ist ein bestens aufbereitetes Inputmaterial für die erneute Folienherstellung.

Dass KP Linpac PET-Folie mit einer Siegelschicht aus PE produziert, stellt dabei kein Problem dar. Die Antihaftbeschichtung des IRD verhindert ein Verkleben des niedrigschmelzenderen PEs an den Rohrwendeln und die konstante Durchmischung sorgt dafür, dass das Material rieselfähig bleibt und dem Extrusionsprozess problemlos wieder zugeführt werden kann. Flexibilität bedeutet aber auch, dass sich Materialumstellungen, etwa bei einem Farbwechsel, schnell und unkompliziert durchführen lassen. „Das IRD ist innerhalb von knapp zwei Stunden komplett gereinigt und dank eines Start-Stopp-Knopfes direkt wieder einsatzbereit“, benennt Marcus Vogt einen weiteren entscheidenden Vorteil.

Längst hat die Kunststoffbranche die Vorteile von Infrarot-Drehrohren erkannt. Mehrere hundert Aggregate sind weltweit in PET- und anderen Kunststoffanwendungen installiert. Dabei ist ihr Einsatzgebiet ebenso breit gefächert wie die Ausführung. Sie kommen sowohl für einfache Trocknungsprozesse als auch für Kristallisationsaufgaben sowie Kombinationen daraus zum Einsatz. Das Maschinenspektrum von Kreyenborg umfasst neben den kontinuierlich arbeitenden Standardmodellen für Leistungen von 50 bis 2.500 kg/h auch ein Batch-System sowie kundenindividuelle Ausführungen.

www.kreyenborg.com