Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Riexinger: Robotergestütztes Extruderschweißen

Teach-in des Kuka-Roboters (Foto: Riexinger)

Der Industrieroboter mit dem montierten Extruder (Foto: Riexinger)

Um Serienbauteile prozesssicher und wirtschaftlich verschweißen zu können, hat die Eugen Riexinger GmbH & Co. KG, Bad Liebenzell, eine kundenspezifische Roboterschweißanlage entwickelt. Der hier eingesetzte automatisierte Granulatextruder schweißt die Serienbauteile des Kunden mit kontinuierlich gleicher Orientierung, Schweißdruck, Vorschubgeschwindigkeit und Ausstoßleistung zusammen. Die Wiederholgenauigkeit der Prozessparameter ist bei jedem Bauteil gegeben.

Beim automatisierten Fügen arbeiten der Roboter von Kuka und der Extruder „Hand in Hand“. So ist der Extruder an die Zentralhand des Roboters befestigt. Die zu schweißenden Bauteile werden auf einem integrierten Drehtisch durch ein Vakuum oder mechanisch gespannt und anschließend gefügt. Hierfür fährt der Schweißextruder die vorab programmierte Strecke ab und verbindet die Elemente.

Der Schweißextruder aus der Nähe (Foto: Riexinger)

Sämtliche manuellen Tätigkeiten mit dem Extruder wurden in die Automatisierung integriert. Der Anwender übernimmt lediglich die Beschickung der Anlage mit Bauteilen und Material. Die Bahnprogrammierung erfolgt mittels Eingabe-Fenster und Kontrolle der Soll/Ist-Bewegung durch einmaliges Korrigieren der Bewegungsbahn. Alle weiteren Parameter sind in der Steuerung hinterlegt: So gleicht eine Schweißnaht der nächsten.

Die Anlage ist für Bauteile bis 3,5 m x 3,5 m Kantenlänge konzipiert. Anwender sparen mit der robotergestützten Extruderschweißanlage Zeit und Kosten, da der Schweißvorgang und damit dessen Qualität jederzeit reproduzierbar ist.

www.riex.de; www.kuka.com

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