Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Thieme: Kunststoffe optimal kombiniert

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(Foto: Thieme)

Jeder Kunststoff hat seine spezifischen Vorteile – deshalb bietet der Kunststoffspezialist Thieme seinen Kunden neben dem hauseigenen Polyurethan-Prozess auch andere Werkstoffe für die Herstellung von Formteilen an. Auf der internationalen Kunststoffmesse K 2013 in Düsseldorf sind einige gelungene Kunststoff-Kombinationen aus dem Hause Thieme zu sehen.

Seit über vier Jahrzehnten ist die in Teningen bei Freiburg ansässige Thieme GmbH & Co. KG auf die Herstellung von Form- und Funktionsteilen aus Polyurethan spezialisiert. Der vielseitig einsetzbare Werkstoff PUR ist in zahlreichen industriellen Anwendungen, von der Medizin- bis zur Fahrzeugtechnik, eine gute Wahl. Neben verschiedenen PUR-Formulierungen bietet Thieme in seinem Markt- und Technologiezentrum Kunststoffe auch andere Werkstoffe und Prozesse wie Spritzgießen, TSG und Tiefziehen an, sodass für jede Anwendung die optimale Werkstoffkombination für die Design- und Funktionsanforderungen des Kunden gewählt werden kann. Vorteile für den Kunden: Er wird werkstoffunabhängig beraten und erhält alle benötigten Teile aus einer Hand.

Typischerweise werden großflächige Gehäuseteile, die hohe Kräfte aufnehmen müssen, aus PUR gefertigt, während für leichte Kleinteile Spritzgießwerkstoffe zum Einsatz kommen können. Bei größeren Bauteilen lassen sich die PUR-typischen Vorteile der niedrigen Werkzeugkosten sowie der Funktionsintegration ausnutzen, wodurch sich infolge vereinfachter Montageprozesse ebenfalls Kosten einsparen lassen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Entwicklung und Fertigung von Kunststoff-Formteilen ist die Berücksichtigung aller branchenüblicher Normen und Zertifizierungen. So verfügt Thieme über ein UL-QMRX2-Zertifikat für EMV-Leitlack. Vorteil für den Kunden: Er erhält bereits vorzertifizierte Teile für sein Gerät und kann so unter Umständen auf ein eigenes, zeit- und kostenaufwändiges Zertifizierungsverfahren verzichten.

Entwicklung und Fertigung aus einem Guss

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(Foto: Thieme)

Die gesamte Teileentwicklung und -produktion, vom ersten Werkstoffkonzept über die Fertigung bis hin zur Oberflächenveredelung erfolgt komplett unter Thieme-Regie. Im eigenen Haus können PUR-Formteile mit Gewichten von 200 g bis 100 kg sowie mit bis zu 6 m² projizierter Fläche und großer geometrischer Vielfalt hergestellt werden. Auch bei den verarbeitbaren PUR-Werkstoffen gibt es eine große Bandbreite, sodass für jedes Projekt die am besten geeignete Formulierung gewählt werden kann. Mit anderen Werkstoffen und Prozessen hergestellte Teile werden von erfahrenen Thieme-Partnern im Rahmen des Markt- und Technologiezentrums Kunststoffe zugeliefert. In der hauseigenen Lackieranlage erhalten dann alle Teile, unabhängig vom Herstellungsprozess, eine einheitliche Oberflächenqualität.

Am 60 m² großen Thieme-Stand auf der K 2013 können interessierte Fachbesucher verschiedene aus PUR sowie aus Werkstoffkombinationen gefertigte Exponate besichtigen und sich über das Leistungsspektrum des Thieme-Markt- und -Technologiezentrums Kunststoffe informieren.

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