Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Ultrapolymers: TPU neu im Portfolio

Die TPUs Ravathane sind in einem breiten Härtebereich verfügbar und eignen sich damit für Anwendungen im Automobil- und Freizeitbereich ebenso wie für Laufrollen, Ohrmarken zur Kennzeichnung von Nutztieren sowie Schuhsohlen. (Foto: Ultrapolymers)

Die TPUs Ravathane sind in einem breiten Härtebereich verfügbar und eignen sich damit für Anwendungen im Automobil- und Freizeitbereich ebenso wie für Laufrollen, Ohrmarken zur Kennzeichnung von Nutztieren sowie Schuhsohlen. (Foto: Ultrapolymers)

Neu im Sortiment hat der Kunststoff-Distributor Ultrapolymers Deutschland GmbH, Augsburg, thermoplastische Polyurethane (TPU) von Ravago, die – je nach Rezeptur – in einem breiten Härtebereich sowie mit unterschiedlichen Dichten und mechanischen Eigenschaften verfügbar sind.

Alle Typen mit der Markenbezeichnung Ravathane zeichnen sich durch hohe Abriebfestigkeit, gute Elastizität bei sehr geringem Druckverformungsrest sowie sehr gute Kälte-, Zug- und Schlagfestigkeiten aus. Sie sind beständig gegen Öle, Fette, Ozon, Oxidation und unpolare Lösungsmittel. Je nach anwendungsspezifischer Anforderung sind spezielle leichtfließende, hydrolysebeständige oder UV-stabilisierte Typen verfügbar.

Die Typen der polyesterbasierten Reihen R120 und R130 sind in den Härtebereichen von 60 Shore A bis 70 Shore D verfügbar und unterscheiden sich laut Hersteller von vielen anderen Standard-TPU-Typen durch ihre geringere Dichte. Im Spritzgießen eingesetzt ermöglicht die leichtfließenden R120-Typen zudem kurze Zykluszeiten, während sich die Typen der Reihe R130 gute mechanische Eigenschaften und eine hohe Abriebfestigkeit aufweisen.

Die Typen der polyetherbasierten R210er Reihe sind mit Härten von 70 Shore A bis 60 Shore D verfügbar. Sie bieten ebenfalls gute mechanische Eigenschaften sowie eine hohe Kälteflexibilität, sind resistent gegen mikrobielle Kontamination und besitzen darüber hinaus eine gute Hydrolyse- und Ozon-Beständigkeit. Außerdem ist das spezifische Gewicht der polyetherbasierten TPUs etwas geringer als das der polyesterbasierten.

Die TPUs lassen sich gut einfärben und eignen sich für eine Vielzahl von Spritzgieß- und Extrusionsanwendungen bei Dauer-Gebrauchstemperaturen von -50 °C bis +100 °C. Zu den typischen Anwendungen gehören Schuhsohlen und Kfz-Komponenten, wie Schutzfolien, Teile des Gurtsystems oder Türgriffe, sowie Textilien, Möbel, medizintechnische Produkte, Fensterprofile und Gleiszwischenlagen, Kabelummantelungen und Sportartikel.

www.ultrapolymers.com

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