Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Werth Messtechnik: Computertomografie mit Volumenschnitt

Stahlwerkstück, Schnitt durch das kontrastschwache Voxelvolumen und triangulierte Punktewolke. (Abb.: Werth)

Stahlwerkstück, Schnitt durch das kontrastschwache Voxelvolumen und triangulierte Punktewolke. (Abb.: Werth)

Mit der neuen Funktion Volumenschnitt bietet die Werth Messtechnik, Gießen, eine höhere Performance bei der Auswertung von Computertomografiedaten. Hier kommt die Werth-Bildverarbeitung direkt an den Volumendaten zum Einsatz. Ausgereifte Kantenfindungsalgorithmen erkennen Messpunkte selbst bei geringsten Kontrasten.

Die Durchstrahlungslänge des Beispiel-Stahlzylinders beträgt ca. 50 mm. Dadurch ist der Kontrast zwischen Kalotte und Luft im Bauteilinneren nur sehr gering. Mit den üblichen Berechnungsverfahren für die Oberflächen wird die Kalotte nicht sicher erkannt und ist somit kaum messbar. Die Messpunkte und Konturen können jedoch mit dem Volumenschnitt erfasst und mit der Messsoftware Winwerth zu einer Punktewolke im STL-Format gerechnet werden. Nun wird wie gewohnt in der 3D-Punktewolke ausgewertet.

Der Volumenschnitt empfiehlt sich insbesondere bei Multimaterial-Bauteilen, z. B. Verbänden von verschiedenen Kunststoffen mit Metall, sowie Baugruppen, die z. B. im montierten Zustand außerhalb der Toleranzen liegen können, obwohl die Einzelteile in Toleranz waren.

www.werth.de

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