Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Windsor: Europa-Premiere für ADS-Maschinenbaureihe

Die Windsor Kunststofftechnologie GmbH, Hanau, präsentiert auf der Fakuma die neue vollelektrische Spritzgießmaschinenbaureihe ADS von The Japan Steel Works, Ltd. (JSW).

Die vollelektrischen Spritzgießmaschinen AD und damit die Vorläufer der neuen Maschinenserie werden bereits seit 2007 von Windsor in Europa vermarktet. Namhafte Großkunden betreiben die Maschinen laut Windsor mit einer hohen Verfügbarkeit, hohem Ausstoß reduziertem Energieeinsatz.

Die ADS-Baureihe unterscheidet sich durch die Merkmale Strong, Stable, Smart und Support. Vergrößerte Formaufspannplatten mit der Möglichkeit der Holmverlängerung erzielen einen flexibleren Einsatz von Werkzeugen. Verbesserte Steifigkeit bei minimiertem Einsatz von Stahl und Guss sorgen für längere Werkzeuglaufzeiten, geringeren Schmierungsaufwand und verbesserte Werkzeugführung.

Die neuen Stahllegierungen der Plastifizierzylinder erlauben einen kleineren Durchmesser der Zylinderrohre und dadurch eine verbesserte und schnellere Temperaturführung, gleichbedeutend mit geringerem Energieeinsatz. Die Aufheizzeit sind laut Hersteller um 25 % und der Energieeinsatz in der Aufheizphase um 35 % reduziert, unter Prozessbedingungen sind 10 % Einsparung Minimum.

Unterschiedliche Spritz- und Plastifizierfunktionen erlauben eine gesteigerte Reproduzierbarkeit und Gewichtskonstanz auch bei Chargen Schwankungen. Mit der „revers seal control function“ wird die Schnecke nach dem Plastifizieren winkelgenau zurückgedreht.

Die injection weight and cushion stability control, kurz die „IWCS-Reglung“ hält den Staudruck nach dem Dosieren und die Dichte der Schmelze im Schneckenvorraum konstant und verringert so Schussgewichtsschwankungen.

Die neue App-gesteuerte Bedien-Philosophie mit Zoom-Funktion, basierend auf Android 5.0 mit der Steuerung Syscom 5000i, erlaubt eine schnelle und einfache Bedienerführung. Die neu gestalteten Bildschirmlayouts zeigen die Prozessfolge in jedem Betriebsmodus auf. Zusammen mit der Maschineneinstellung, dem Memofeld mit Warn- und Einsteller-Hinweisen kann ein Bild (JPG) des Spritzteiles hinterlegt und im Detail beschrieben werden.

Auf die ganzseitige Darstellung der Prozessparameter wurde verzichtet und in einzelne Funktionsgruppen unterteilt. Assistenzfunktionen zur einfachen Einstellung der Werkzeug- und Spritzparameter wurden auf eine gesonderte App gelegt und helfen den Bediener Optimierungen am Ablauf und der Teilequalität durchzuführen.

Die Energie-Verbrauchs-App zeigt dem Anwender Wege zur Energie-Optimierung der einzelnen Maschinenfunktionen und wertet diese am Display aus. Der tatsächliche Energieverbrauch in kWh pro Zyklus wird am Display ausgegeben.

Durch die Verbrauchswertanalyse errechnet die Steuerung weitere Möglichkeiten der Energieeinsparung und gibt Klartext-Hinweise in welchen Maschinentakt noch Einsparungen erfolgen können. Durch eine “jump“-Funktion wird der Bediener auf die entsprechende Displayseite geführt.

www.windsor-gmbh.de

Auf der Fakuma 2015:

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