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Wittmann: Ferngesteuerte Beistellmühle

Die abgeschrägten Messer des Rotors sorgen auch bei dickwandigen und klobigen Teilen für einen unproblematischen Mahlvorgang. (Foto: Wittmann)

Auf der Fakuma präsentiert die Wittmann-Gruppe mit der G-Max 23 das aktuelle Modell aus der Serie flexibler Kompaktmühlen mit Riemenantrieb. Sie ist eine konventionelle Beistellmühle und eignet sich besonders zur Vermahlung weicher bis mittelharter technischer Kunststoffe, speziell für das Inline-Recycling von Angüssen, wenn diese aus Maschinen mit Schließkräften von bis zu 2.400 kN stammen.

Die Mühle ist transportabel und somit vielseitig einsetzbar. Sie arbeitet energiesparend und verfügt über eine einzigartige Dämpfereinrichtung für die Mahlkammer für einen lärmarmen Betrieb. Der IE2 Antriebsmotor garantiert eine hohe Energieeffizienz. Der Materialdurchsatz, abhängig von der Art des Materials, kann bis zu 80 kg/h erreichen. Einzigartig an der neuen Mühle ist ihr Bedienkonzept: eine Fernsteuerung, die die stationäre elektrische Bedieneinheit ersetzt, die typischerweise bei Mühlen zum Einsatz kommt. Diese Neuentwicklung ermöglicht eine neue Art und Weise, wie eine Kunststoffmühle eingesetzt werden kann und bietet Standardfunktionen, die bei herkömmlicher Bauweise nicht verfügbar waren. Die Steuerung verfügt über einen Stundenzähler, der dabei hilft, den passenden Zeitpunkt für die Wartung festzulegen. Eine Schnittstelle erlaubt die Kommunikation mit der Spritzgießmaschine. Optional ist eine spezielle Abschaltfunktion erhältlich, für den Fall, dass die Verarbeitungsmaschine gestoppt wird. Das Verbindungskabel der Steuerung zur Mühle weist standardmäßig eine Länge von drei Metern auf, was es ermöglicht, die Mühle von außerhalb einer Schutzeinhausung zu steuern.

Die G-Max 23 verfügt über einen Hybridrotor (offen und versetzt) mit 2 × 3 Messern mit offenen Räumen zwischen den rotierenden Klingen und der Achse, was einen uneingeschränkten Luftstrom in der geräumigen, 310 × 235 mm großen Mahlkammer gestattet, der eine kühlende Wirkung auf warme Materialien ausübt. In weiterer Konsequenz eignet sich die G-Max 23 also bestens für die Vermahlung noch warmer oder wärmeempfindlicher Materialien. Optional ist ein zusätzlicher Kühlwasser-Kreislauf erhältlich. Darüber hinaus tragen die abgeschrägten Messer bei dickwandigen oder klobigen Teilen zur Verbesserung des Mahlvorgangs bei, indem sie aus verschiedenen Winkeln in die Teile „beißen“. Die rotierenden Messer können auf komfortable Weise geschärft werden, und sie sind sehr einfach individuell justierbar, was zu optimierten Schneidspalten führt, und in weiterer Folge zu minimaler Staubentwicklung und insgesamt hoher Qualität des Mahlguts.

www.wittmann-group.com