Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Zwick: Neue Fallwerke zur Kunststoffprüfung

Die neuen Fallwerke HIT600F und HIT1100F zur Material- und Bauteilprüfung. (Foto: Zwick)

Die neuen Fallwerke HIT600F und HIT1100F zur Material- und Bauteilprüfung. (Foto: Zwick)

Zwick Roell in Ulm nimmt zwei neue Fallwerke zur Materialcharakterisierung in sein Portfolio auf: Das Amsler HIT600F und das Amsler HIT1100/2000F komplettieren zusammen mit dem Amsler HIT230F die Produktreihe der Fallwerke für die Kunststoff- und Composites-Prüfung. Sie alle zeichnen sich durch einfache Handhabung und schnelle Werteermittlung aus.

Das Fallwerk Amsler HIT600F ist speziell für die Durchführung des multiaxialen Durchstoßversuchs an Kunststoffen und Faserverbundwerkstoffen konzipiert. Modular aufgebaut kann es sowohl beschleunigt als auch unbeschleunigt eingesetzt und mit diversen Prüfwerkzeugen ausgestattet werden. Besonderen Wert wurde auf die Abdeckung diverser Normen der Automobilindustrie gelegt, die Geschwindigkeiten von 2,2 und 6,6 m/s fordern.

Das Zuführ- und Sicherheitskonzept ist auf Bedienkomfort und Sicherheit optimiert. So können auch bei diesem Fallwerk vortemperierte Prüfplatten eingelegt und in weniger als 5 s geschlagen werden. Der Einbau einer Temperierkammer kann für viele Durchstoßprüfungen so vermieden werden.

Das Amsler HIT1100/2000F hingegen wurde für die Prüfung am Bauteil entwickelt. So lassen sich z. B. Motorrad-, Reit- oder Bauhelme am Stück testen. Auch diese Prüfmaschine ist modular aufgebaut, lässt sich optional beschleunigt einsetzen und mit einer Temperierkammer ausstatten. Neben zahlreichen Normversuchen können beschleunigte Durchstoßversuche an Kunststoffen nach verschiedenen Normen der Fahrzeugindustrie durchgeführt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Charpy-Prüfung nach ISO 179-2 sowie der Izod Prüfung nach ISO 180 und ASTM D256.

Die massive Konstruktion der Führung prädestiniert das Fallwerk für die Bauteilprüfung und die hohe Messfrequenz ermöglicht sehr genaue Prüfergebnisse. Zudem ist die Aufspannplatte mit T-Nuten versehen und gestattet so Prüfaufbauten flexibel zu montieren.

www.zwick.de

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