Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Alphacam: Gedruckte Spritzgießwerkzeuge

Kunststoffspritzgussformen für Prototypen aus Serienwerkstoffen lassen sich schnell im 3D-Druck fertigen. (Foto: Alphacam)

Kunststoffspritzgussformen für Prototypen aus Serienwerkstoffen lassen sich schnell im 3D-Druck fertigen. (Foto: Alphacam)

Einer der Schwerpunkte der diesjährigen Präsentation der Alphacam GmbH, Schorndorf, auf der Rapid.Tech am 10. und 11. Juni in Erfurt sind Kunststoffspritzformen aus dem 3D-Drucker.

Diese werden in der Polyjet-3D-Drucktechnologie gefertigt. Dabei werden besonders feine, flüssige Photopolymer-Acrylharz-Tröpfchen in ultradünnen Schichten von bis zu 0,016 mm aus bis zu acht Druckköpfen auf eine Bauplattform gespritzt. Dadurch lassen sich auch sehr feine Details exakt ausformen. Da jede Schicht sofort nach dem Drucken durch UV-Lampen vollständig ausgehärtet wird, sind die Spritzgießwerkzeuge sofort nach dem Druck einsatzbereit. „Die überschaubaren Kosten, der hohe Automatisierungsgrad und die Schnelligkeit sind bei der Fertigung von Kunststoffspritzgussformen für Prototypen aus Serienwerkstoffen ganz klare Vorteile“, erklärt Anke Eßlinger, Marketing bei Alphacam. Die Polyjet-Experten von Alphacam wollen auf der Rapid.Tech Kunden und Interessenten aus dem Kunststoffbereich über die Vorteile und umfangreichen Möglichkeiten aber auch über die Grenzen der Herstellung von Spritzgussformhälften mittels 3D-Druck informieren.

Alphacam hat sich auf Beratung, Vertrieb und Dienstleistung für die computergestützte Prozesskette von der Entwicklung bis zur Fertigung spezialisiert und ist Platinum-Partner des 3D-Druckerherstellers Stratasys.

www.alphacam.de
www.rapidtech.de

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