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BASF: Additivpaket schützt TPO-Dachbahnen

Das Kunststoffadditivpaket der BASF trägt dazu bei, das Dach vom Terminal 2 des Incheon Flughafens vor Verschleiß und extremer Hitze- und Lichteinwirkung zu schützen. (Foto: BASF)

Das Kunststoffadditivpaket der BASF trägt dazu bei, das Dach vom Terminal 2 des Incheon Flughafens vor Verschleiß und extremer Hitze- und Lichteinwirkung zu schützen. (Foto: BASF)

Ein Kunststoffadditivpaket der BASF, Ludwigshafen, trägt dazu bei, das Dach des Terminals 2 am Flughafen Incheon, Südkorea, zu schützen. Es kommt in verwendeten TPO-Platten zum Einsatz, die von der Wonpoong Corporation in Südkorea unter dem Markennamen SuperGuard hergestellt werden. TPO-Platten werden häufig als Dachbahnen in gewerblichen Gebäuden und anderen Bauten als umweltfreundlichere Alternative zur leistungsstarken Wasserabdichtung eingesetzt.

Das Additivpaket, bestehend aus einem Lichtschutzmittel aus der Tinuvin-Reihe und einem Antioxidans aus der Irgastab-Reihe, trägt dazu bei, die TPO-Membranen und damit die Dächer vor Verschleiß durch extreme Hitze und Licht zu schützen.

„TPO-Dachbahnen, die mit der Polymerformulierung und -stabilisierung von BASF hergestellt werden, können unter einigen der extremsten Klimabedingungen eingesetzt werden und erfüllen die aktuellen Dach- und Abdichtungsstandards“, sagte Hermann Althoff, Senior Vice President BASF Performance Chemicals in Asien. „Unsere Stabilisatoren senken die Produktionskosten und sorgen dafür, dass die Produkte länger halten und so wertvolle Rohstoffe geschont werden.“

Das Lichtschutzmittel basiert auf der von BASF entwickelten NOR-HALS-Technologie (sterisch gehinderte Amine). Aufgrund der natürlichen Vorteile der NOR-HALS-Technologie weisen die Stabilisatoren eine geringere Wechselwirkung mit Systemkomponenten und säurehaltigen Umweltschadstoffen auf als konventionelle HALS-Produkte. Dies trägt dazu bei, die mechanischen Eigenschaften von TPO-Membranen zu erhalten und den Anforderungen der Gebäudebesitzer gerecht zu werden.

Hitze und UV-Strahlung sind zwei der schädlichsten Faktoren, die die Lebensdauer von Dachbahnen beeinflussen. Die Hersteller müssen die neue Norm ASTM D6878 für TPO-Dachformulierungen erfüllen. Diese Normen legen die Mindestwerte für die Einwirkung von Hitze und UV-Licht fest, denen eine TPO-Membran standhalten muss. Durch den Einsatz der Kunststoffadditivtechnologie der BASF gelang es Wonpoong, den Auftrag gegen Wettbewerber zu gewinnen, da das Unternehmen eine bessere Bewertung für die Witterungsbeständigkeit erhielt.

„Wir haben Lösungen von anderen Anbietern ausprobiert, aber mit der BASF-Technologie die besten Ergebnisse erzielt”, sagte John Yu, Director of R&D bei der Wonpoong Corporation. „Jetzt können wir die UV-Beständigkeit des Polymers sicherstellen und unseren Kunden langlebigere Produkte anbieten.”

Bei der Auswahl aller Baustoffe gewinnen Energiefragen immer mehr an Bedeutung, Dächer bilden dabei keine Ausnahme. Unter Berücksichtigung der Gesamtenergieeffizienz als Teil der Lebenszykluskosten eines Systems bestehen viele Kunden und Auftragnehmer auf TPO-Dachbahnen, da sie wärmereflektierend sind. Energieeffiziente Dachsysteme können die Kühlungskosten eines Gebäudes drastisch senken.

www.plasticadditives.basf.com

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