Tagesaktuelles aus der Kunststoff-Industrie

Nordamerika: Heftige Preiserhöhungen bestimmen das Bild

An den nordamerikanischen Polymermärkten geht es weiter turbulent zu. Mit Ausnahme von Polypropylen schnellen die Preise höher und höher. Besonders die Abnehmer von Styrolkunststoffen und Polyamiden ächzten im April 2021 unter dem hohen Preisniveau. Knappheit und Allokationen beherrschen weiterhin das Bild, wenngleich die meisten Polymeranlagen an der Golfküste nach den Schäden durch den Wintersturm wieder flott gemacht wurden und laufen. Denn bis sich die Lagerbestände wieder füllen, wird es wohl noch bis ins dritte Quartal dauern. Das berichtet der KI-Kooperationspartner RTi (Fort Worth, Texas / USA; www.rtiglobal.com).

Vielerorts müssen Verarbeiter ihre Bänder stilllegen. Wo es geht wird auf Substitute umgestellt. In der Regel kann die kunststoffverarbeitende Industrie die Kostenaufschläge, die sie verkraften muss, nicht annähernd an die Endverbraucher weitergeben. Dabei sind die Orderbücher voll. Im Mai wird es keine Entspannung geben. Durch die Bank weg ist mit Aufschlägen zu rechnen.