Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

CEM: Vereinfachter Mikrowellen-Aufschluss

Die dünnwandigen Glas- und Quarzeinsätze vereinfachen den Mikrowellen-Aufschluss. (Foto: CEM)

Die dünnwandigen Glas- und Quarzeinsätze vereinfachen den Mikrowellen-Aufschluss. (Foto: CEM)

Der Spezialist für Mikrowellen-Labortechnik CEM, Kamp-Lintfort, hat dünnwandige Glas- und Quarzeinsätze entwickelt, die im Mikrowellen-Aufschlussgerät Mars 6 den Aufschluss von Proben gegenüber bisherigen Behältertechnologien vereinfachen.

Diese MiniClave-Gefäße werden mit einem speziellen Stopfen verschlossen. Das Behältermaterial lädt sich nicht statisch auf. Das Problem der statischen Aufladung wird beim Einwiegen von feinpulverisierten Proben unterbunden. Zudem können die Aufschlusslösungen nach der Entnahme im Mars 6 direkt im durchsichtigen Glas-/Quarzeinsatz auf das Nennvolumen aufgefüllt werden. Das Überführen in externe Messkölbchen entfällt und damit auch die Gefahr von Verunreinigungen der Proben. Die nun aufgefüllten Gläschen können direkt in den ICP-Autosampler eingesetzt werden. Damit verbleibt die Probe von der Einwaage bis zur Messung im selben Gefäß.

Nach Messende können die MiniClave-Gefäße in der Spülmaschine gereinigt werden. Bis zu 24 Proben können mit diesen Glas-/Quarzeinsätzen in 30 Minute aufgeschlossen werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Autoklaven-Technologien kann im MiniClave auch mit HCl gearbeitet werden.

www.mikrowellen-aufschluss.de

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