Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Dinnissen: Automatische Fassentleerung

Dinnissen Process Technology hat eine automatische Fassentleerung entwickelt, mit der Fässer mit gefährlichen Stoffen automatisch in einer abgeschlossenen Umhausung geleert werden können. Mit dieser Innovation möchte Dinnissen Bedienern optimale Sicherheit bieten und darüber hinaus Fässer restlos entleeren. Die neue Fassentleerung ist auf der K 2013 zu sehen.

Automatisierte Fassentleerung (Foto: Dinnissen)

Die automatisierte Fassentleerung sorgt für hohe Sicherheit und eine physische Entlastung des Bedieners (Foto: Dinnissen)

Unternehmen der Chemie-, Pharma-, Recycling- und petrochemischen Industrie verarbeiten gefährliche Stoffe in Fässern und Octabins. Die Entleerung der Fässer ist, aufgrund der toxischen und reizenden Eigenschaften des Inhalts, physisch belastend und gefährlich. Die Fassentleerung ist speziell für die automatische sowie sichere und restlose Entleerung entwickelt. Das gilt sogar für Fässer, die einen Innensack, Klumpen, klebrige Pasten oder staubige Rohstoffe enthalten. Die Fässer können manuell oder auch komplett automatisch über Rollenbahnen in die Entleerung gebracht werden.

Nach dem Schließen der Umhausung werden die Fässer über ein doppeltes Abdichtungssystem angeschlossen. Erst wenn die Fässer hermetisch angeschlossen sind, werden sie geöffnet und um 180° gekippt. Danach werden sie mit Hilfe von Rütteln, durch Luftstöße oder Absaugen vollständig entleert. Für Fässer mit einem Innensack entwickelte Dinnissen eine spezielle Klemmvorrichtung, welche die Säcke während der Entleerung an ihrem Platz hält. Die automatische Fassentleerung kann zusätzlich mit einer Wiegeeinrichtung ausgestattet werden, welche die vollständige Entleerung der Fässer kontrolliert. Die automatische Fassentleerung kann für Fässer und Octabins aller Arten und Größen verwendet werden.

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