Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

EOS: Leichtbau mit additiver Fertigung

Design-Studie für einen additiv mit der EOS-Technologie hergestellten Autositz. (Foto: M. Kandler/Fraunhofer IPA)

Design-Studie für einen additiv mit der EOS-Technologie hergestellten Autositz. (Foto: M. Kandler/Fraunhofer IPA)

Die EOS GmbH, Krailling, zeigt derzeit auf der Hannover Messe gemeinsam mit fünf weiteren Firmen das Thema Leichtbau auf dem neuartigen Gemeinschaftsstand „Emotional Engineering in Lightweight Design“.

Dabei wird die Vernetzung und Innovation im Leichtbau in all seinen Facetten vorgestellt und entlang der gesamten Lieferkette abgebildet: Von der Ideenfindung und Industrie-Design über die Konstruktion und Berechnung bis zum additiv gefertigten Bauteil und entsprechenden Materialtests. Im Vordergrund stehen Design, Emotionen, Wirtschaftlichkeit, ökologische und Umweltaspekte. Am Stand gibt es Workshops für die Messebesucher sowie tägliche Keynote-Vorträge hochkarätiger Sprecher im Werkstoff-Forum.

Auf dem Messestand ist EOS mit einem bauenden Formiga P 110 vertreten. Das kompakte additive Kunststoff-System ermöglicht einen leistungsfähigen Einstieg in die Welt der additiven Fertigung. Am Stand zeigt EOS exemplarisch auch diverse Leichtbau-Exponate.

Die Forderung nach Leichtbau mit all seinen Vorteilen beschäftigt mittlerweile viele Industrien. Dabei geht es u.a. um den ressourcenschonenden Umgang mit immer knapper und teurer werdenden Rohstoffen, aber auch um die Erreichung industriespezifischer Nachhaltigkeitsziele.

Maximilian Eils, Application Development Consultant bei EOS betont: „Die additive Fertigung von EOS ermöglicht die Konstruktion sowie schnelle, flexible und kostengünstige Herstellung von Produkten direkt aus 3D-CAD-Daten. Damit können u.a. auch beliebig feine und gleichzeitig hochfeste Leichtbaustrukturen erzeugt werden, an denen konventionelle Produktionsverfahren scheitern.“ Und er ergänzt: „Damit bietet die Technologie innovative Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Industrie und gewährt Entwicklern maximale geometrische Konstruktionsfreiheit.“ Denn bereits im Konstruktionsprozess kann überflüssiges Material, das bei der konventionellen Fertigung unvermeidbar ist, aus vielen Bauteilen entfernt werden. In der Produktion erfolgt dann nur dort ein Materialauftrag, wo es funktionell nötig ist. Anwender gewinnen dadurch Spielraum in der Konstruktion und beim Design.

Auf dem Gemeinschaftsstand sind folgende Aussteller vertreten:

  • Busse Design+Engineering GmbH (Industrie-Design)
  • csi entwicklungstechnik GmbH (Design-Thinking/Konstruktion)
  • hme Ulm GmbH (Simulationsgestützte Produktentwicklung)
  • EOS GmbH (Bauteilherstellung per industriellem 3D Druck)
  • Institut für Technik und Design GmbH (wissenschaftliches Leichtbau-Consulting)
  • Trinckle 3D GmbH (Produktindividualisierung, semi-automatisierte Konstruktion und Software für 3D-Druck)

www.eos.info

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