Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Huntsman: Neue Reihe additiver Fertigungsmaterialien

Huntsman, Salt Lake City (Utah/USA), hat eine neue Reihe additiver Fertigungsmaterialien für die neuen Bedürfnisse in der 3D-Druckindustrie entwickelt. Die Iroprint-Plattform für additive Fertigung umfasst drei verschiedene urethanbasierte Materialarten: Harze, Pulver und Filamente. Sie lassen sich für eine Vielzahl von additiven Fertigungsverfahren einsetzen, einschließlich Stereolithografie (SLA), High Speed Sintering (HSS) und Fused Filament Fabrication (FFF).

Die neue Iroprint-Plattform für additive Fertigung umfasst drei verschiedene urethanbasierte Materialarten: Harze, Pulver und Filamente. (Foto: Huntsman)

Die neue Iroprint-Plattform für additive Fertigung umfasst drei verschiedene urethanbasierte Materialarten: Harze, Pulver und Filamente. (Foto: Huntsman)

Zunächst führt das Unternehmen sein Sortiment an weichen, flexiblen, additiven Iroprint-Fertigungsmaterialien in der weltweiten Schuh- und Sportindustrie ein, wo 3D-Druck für kundenspezifisch und in Serie gefertigte Schuhe zum Einsatz kommt. Längerfristig plant es die Einführung seiner Plattform für additive Fertigung in einer sehr viel größeren Bandbreite.

Derzeit umfasst die Iroprint-Plattform drei Produktlinien, die optimiert wurden, um die wichtigsten, von Schuhherstellern bevorzugten 3D-Drucktechniken, zu unterstützen:

  • Iroprint R-Harze sind weiche, langlebige, flüssige Einkomponenten-Harzsysteme, die im 3D-Druck mit SLA, DLP (Digital Light Processing) und anderen strahlenhärtenden Verfahren eingesetzt werden können.
  • Für Unternehmen, die im 3D-Druck Pulverwerkstoffe einsetzen wollen, gibt es mit den Iroprint P-Pulvern jetzt eine Produktlinie mit hochleistenden thermoplastischen Polyurethanen (TPU) für HSS-Druckverfahren.
  • Iroprint F-Filamente sind TPU-Hochleistungswerkstoffe, die einen einheitlichen Durchmesser haben und für den Einsatz mit Fused Filament Fabrication (FFF) und anderen extrusionsbasierten Druckverfahren entwickelt wurden.

Alle drei Produktlinien sind einfach in der Handhabung und im Druck und bieten gute Abriebfestigkeit, Dehnungs- und Zugfestigkeit. Für strahlenhärtende Druckverfahren wie SLA oder DLP, bieten die R-Harze außerdem eine lange Topfzeit und schnelle Aushärtung. Das Unternehmen hat eng mit Endverbrauchern und Branchenführern zusammengearbeitet, um sein Produktportfolio für die additive Fertigung zu entwickeln.

Für die Zukunft sieht Huntsman große Chancen auch in anderen Sektoren: von Komponenten für die Automobilindustrie bis hin zu Objekten für Anwendungen im Internet der Dinge. Der Markt für additive Fertigung liegt bei Wachstumsprognosen von mehr als 20 % bis zum Jahr 2024.

www.huntsman.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.