Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

I-Mold: Kurze Zykluszeiten im Mehrkomponenten-Spritzgießen

Im Mehrkomponenten-Spritzgießen ermöglichen die neuen, platzsparend in das Werkzeug integrierbaren Indexplattendreher schnelle und präzise Bewegungen. (Foto: I-Mold)

Im Mehrkomponenten-Spritzgießen ermöglichen die neuen, platzsparend in das Werkzeug integrierbaren Indexplattendreher schnelle und präzise Bewegungen. (Foto: I-Mold)

Neu im Portfolio des Bereichs Servomold von I-Mold, Erbach, sind servomotorisch angetriebene Indexplattendreher, die sich vollständig und platzsparend in Mehrkomponenten-Spritzgießwerkzeuge integrieren lassen. Standardmäßig in vier Systemgrößen verfügbar, eignen sie sich für Plattengewichte bis 250 kg. Sie sind auf die schnelle, präzise und störungsfreie Ausführung von Drehbewegungen ausgelegt und tragen damit zu kurzen Zykluszeiten und unterbrechungsfreien Produktionsläufen bei. Dabei umfasst ihr Einsatzbereich auch Anwendungen, bei denen dem Spritzgießen Schritte wie Stanzen oder Befüllen folgen.

Anders als über reversierende Zahnstangenantriebe wirkende Vorrichtungen dieser Art ermöglichen die neuen Indexplattendreher von I-Mold unbeschränkte Drehbewegungen um 360° und darüber hinaus. Dies bietet den zeitsparenden Vorteil, dass das System nicht in seine Nullstellung zurückgefahren werden muss, um einen neuen Zyklus zu starten. Den Schlüssel dazu liefert der Einsatz eines rein rotatorisch wirkenden Systems aus Servo-Antriebseinheit (Typ SAK), elastischer Servo-Kupplung (Typ SEK), dem Indexplattendreher (Typ SID) und der Indexplatten-Keilwelle. Dabei ermöglicht das Prinzip des Schneckengetriebes eine 90°-Umlenkung des Antriebsstrangs und damit die platzsparende Montage der Servo-Antriebseinheit auf dem Werkzeug.

Der Drehteller- und Indexplattenspezialist Polar-Form setzt diese Kombination samt zugehöriger Steuerung zur Herstellung von Indexplatten-Komplettsystemen ein und liefert dazu auch gleich die passende Kühlungslösung. Das System wird fest an der Aufspannplatte der Spritzgießmaschine verbaut – somit können ähnlich große Indexplattenwerkzeuge mit einer einheitlichen Indexplatteneinheit betrieben werden, ohne dass für jedes Werkzeug ein eigener Drehmechanismus vorgesehen werden muss.

Die Indexplattendreher SID sind in vier Baugrößen und mit zwei unterschiedlich starken Servo-Antriebseinheiten SAK erhältlich. Je nach Kombination ergeben sich maximale Indexplattengewichte zwischen 10 und 250 kg. Eine 180°-Drehung dauert dabei 0,3 s bei der leichtesten und 1,2 s bei der schwersten Ausführung. Alle Systeme sind mit einer Sicherheitsbremse ausgestattet, um Werkzeugschäden bei Stromausfällen zu vermeiden. Das Mitnehmerprofil wird im Standard als Keilwelle ausgeführt, kann aber auch auf Kundenwunsch individuell angepasst werden.

www.i-mold.de

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