Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Kremer-Kautschuk-Kunststoff: CO2-neutrale Produktion

Mit freiwilligen Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen hat der Kunststoff- und Kautschukverarbeiter Kremer-Kautschuk-Kunststoff seinen Standort Bad Soden-Salmünster seit Jahresbeginn 2019 klimaneutral gestaltet.

Eine klimaneutrale Produktion hat Kremer-Kautschuk-Kunststoff in Bad Soden-Salmünster etabliert (Foto: Kremer).

Durch das Heizen mit Abwärme aus dem Produktionsprozess, Photovoltaik und den Bezug von Ökostrom konnte das Unternehmen CO2 einsparen. Die Umstellung auf umweltverträgliche Dienstreisen und auf emissionsarme Hybrid-Fahrzeuge im Fuhrpark brachte weitere Einsparungen. Jährliche Emissionen von 1.302 t Kohlendioxid, darin enthalten u.a. die CO2-Abgase, die auf den Fahrten der Mitarbeiter zur Arbeit entstehen, werden seit 2017 durch entsprechende Investitionen in Aufforstung kompensiert.

Einige Mitarbeiter sind durch die Beteiligung des Unternehmens an der Initiative „Jobrad“ auf das klimaneutrale Fahrrad umgestiegen. Seit Juli 2018 können sie ihr Dienstrad günstig leasen. Wer sich für ein e-Bike entscheidet, kann auf dem Fahrrad-Parkplatz mit Lademöglichkeit sein Bike während der Arbeitszeit wieder aufladen. Auch für E-Fahrzeuge finden Mitarbeiter und Besucher eine E-Tankstelle vor.

Kremer-Kautschuk-Kunststoff, gegründet 1958 und heute in dritter Generation geführt, fertigt mit mehr als 90 Mitarbeitern individuelle Formteile aus Thermoplasten, Elastomeren und Flüssigsilikon (LSR) für internationale Industrieunternehmen. Das Unternehmen ist zertifiziert nach IATF 16949 und ISO 14001. „Wir haben nur diese eine Erde. Und die wollen wir auch für die nachfolgenden Generationen erhalten“, sagt Geschäftsführer Gerhard Kremer.

www.kremer.de

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