Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Kreyenborg: IR-Batch für effiziente Wärmebehandlung vieler Rohstoffe

Auf ihrem Messestand zur K 2019 zeigt die Kreyenborg GmbH ein IR-Batch 90/100-30. Genau wie die kontinuierlich arbeitenden Infrarot-Drehrohre des Maschinenbauers aus Senden sorgt auch das diskontinuierlich arbeitende IR-Batch für eine schonende, aber effiziente Materialbehandlung. Egal ob Kunststoffgranulate erwärmt, kristallisiert, getrocknet oder gecoatet werden sollen, das IR-Batch ist flexibel und vielseitig einsetzbar. Neben Kunststoffen ist es ebenfalls für chemische Produkte sowie Lebensmittel geeignet.

Das auf der K gezeigte IR-Batch 90/100-30 hat einen Durchmesser von 90 cm, ist 100 cm lang, eignet sich für eine Füllmenge von 40 kg. (Foto: Kreyenborg)

Das auf der K gezeigte IR-Batch 90/100-30 hat einen Durchmesser von 90 cm, ist 100 cm lang, eignet sich für eine Füllmenge von 40 kg. (Foto: Kreyenborg)

Weltweit hat sich das IR-Batch für die Trocknung von PET-Masterbatch etabliert. Verantwortlich dafür sind nach Aussage des Maschinenbauers die beiden Hauptmerkmale: ideale Prozessführung und enorme Flexibilität. PET-Masterbatch lässt sich nur trocknen, wenn das Polymer gleichzeitig kristallisiert wird, da es ansonsten zu unerwünschten Granulat-Verklumpungen kommen kann. Deshalb sind in die Trommel des Trocknungsaggregats Mischelemente integriert. Dank einer genau und individuell einstellbaren Temperaturführung lässt sich das Granulat schonend, aber sicher kristallisieren. Der Wärmeeintrag durch die Infrarotstrahlung ist unmittelbar, so dass kurze Prozesszeiten von nur 15 bis 20 min garantiert sind.

Seine enorme Flexibilität erhält das IR-Batch einerseits dadurch, dass die Prozessführung individuell auf das zu verarbeitende Material einstellbar ist, so dass neben PET-Masterbatch genauso gut technische Polymere, wie PEEK, PAI oder PEI behandelt werden können. Andererseits erlaubt die leichte Zugänglichkeit und Reinigbarkeit schnelle Materialwechsel. Denn gerade bei der Verarbeitung hochgefüllter oder modifizierter Typen fällt der Reinigung der Prozesseinheit eine wichtige Rolle zu. Das IR-Batch kann komplett geöffnet und das Infrarotmodul auf einem Ausschub aus dem Drehrohr herausgefahren werden. Durch seinen einfachen Aufbau besitzt die Trommel keine versteckten oder schwer zu erreichenden Stellen und kann somit einfach ausgesaugt oder mit Druckluft gereinigt werden. Nach der Reinigung ist das System ohne jegliche Vorwärmung direkt wieder einsatzbereit. Erhältlich sind IR-Batch-Aggregate mit Füllvolumina von 60 bis 300 dm³, die bei Prozesszeiten zwischen 10 und 20 min ein Durchsatzspektrum von 150 bis 500 kg/h abdecken.

www.kreyenborg.com

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