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Lifocolor: Besser sortiert und eingefärbt

Recyclingfähige LifoCycle-Masterbatches: Nach 1, 5 und 10 Extrusions-Durchläufen ist kaum ein Verlust der coloristischen Eigenschaften sichtbar. (Foto: Lifocolor)

Recyclingfähige LifoCycle-Masterbatches: Nach 1, 5 und 10 Extrusions-Durchläufen ist kaum ein Verlust der coloristischen Eigenschaften sichtbar. (Foto: Lifocolor)

Lifocolor, Lichtenfels, unterstützt mit seiner Produktreihe LifoCycle die Verarbeitung recycelfähiger Produkte. Die speziellen Masterbatches sorgen für eine Sortierfähigkeit von Altkunststoffen, eine mehrfache Rezyklierbarkeit sowie hohe Farb- und Produktqualitäten.

Basis des Angebots sind recyclingfähige Masterbatches für Polyester und Polyolefine, die zahlreiche Recycling-Kreisläufe ohne Qualitätsverlust überdauern. Dazu werden spezielle Farbmittel eingesetzt, deren coloristische Eigenschaften auch bei mehreren Extrusionsdurchläufen weitgehend konstant bleiben. Sie sind auf die Prozesstemperaturen des jeweiligen Polymers ausgelegt. Das LifoCycle-Sortiment ist sowohl für PET als auch für PE und PP erhältlich, wahlweise auf Basis von PCR oder Neuware. Verschiedene Granulatgrößen ermöglichen je nach Kundenwunsch niedrige Dosierungen auch unter 0,1 %. Auch für Lebensmittelanwendungen stehen Masterbatches zur Verfügung.

Farbstabilität und Sortierfähigkeit

Im Vergleich mit Standard- (l.) zu NIR-Schwarz- Masterbatches (r.) ist kaum visueller Unterschied sichtbar. (Foto: Lifocolor)

Im Vergleich mit Standard- (l.) zu NIR-Schwarz- Masterbatches (r.) ist kaum visueller Unterschied sichtbar. (Foto: Lifocolor)

Den steigenden Anforderungen an Additive im Rahmen der Kreislaufwirtschaft entspricht Lifocolor mit LifoCycle-Stab, einer Kombination stabiler Additiv-Komponenten, die die UV-Stabilität des Endartikels auch bei mehreren Recyclingkreisläufen sicherstellen. Für das PET-Recycling sind zudem thermostabile Additive, z. B. auch Gleitmittel und Anti-Block-Masterbatches, auf rPET-, oder PET-Träger erhältlich.

Lifocolor-Lösungen unterstützen zudem die Sortierfähigkeit von Altkunststoffen nach Polymertyp und Farbe. Zu Problemen kommt es insbesondere bei schwarzen Kunststoffen, die mit Ruß eingefärbt werden. Ruß absorbiert Nahinfrarot (NIR)-Strahlung, die bei der automatischen Sortierung verwendet wird. So bleibt der Kunststoff unerkannt und wird im Recycling-Kreislauf falsch zugeordnet oder ist nicht sortierbar. Abhilfe schaffen diverse NIR-detektierbare Masterbatches für nahezu jedes Polymer. Die mit ihnen eingefärbten Produkte unterscheiden sich visuell kaum von den mit Ruß eingefärbten, lassen sich aber problemlos automatisch sortieren.

Korrigierbare Farbabweichungen

Mit Hilfe von LifoCycle-Clear kann eine gleichbleibendere Färbungen von PCR-Material erreicht werden: Nach Zusatz von 1 % LifoCycle-Clear (l.) und ohne LifoCycle-Clear (r.). (Foto: Lifocolor)

Mit Hilfe von LifoCycle-Clear kann eine gleichbleibendere Färbungen von PCR-Material erreicht werden: Nach Zusatz von 1 % LifoCycle-Clear (l.) und ohne LifoCycle-Clear (r.). (Foto: Lifocolor)

Doch selbst ausgereifte Sortierprozesse können zu Fraktionen mit schwankenden Farben und uneinheitlicher Transparenz führen. Um konstante Qualitäten der Rezyklate sicherzustellen, benötigen Recycler unter Umständen weitere Zusatzstoffe. So lässt sich etwa durch Zusatz von LifoCycle-Clear in rPET die gleichbleibende Färbung des Rezyklats erreichen. Vorhandene Abweichungen wie Gelb- oder Grünstichigkeit werden durch Zugabe korrigiert. Recycler und Verarbeiter von eingefärbten Rezyklaten können durch Einsatz dieser Produkte auf Qualitätsschwankungen reagieren und die gewünschte Zielfarbe erzielen.

www.lifocolor.de

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