Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Lifocolor: Weiß auf Schwarz per Laser

Das Lasermarkieren hat sich als ein schnelles, präzises und flexibles Verfahren zur Beschriftung von Kunststoffteilen etabliert. Ein Laser-Additiv-Masterbatch ermöglicht die kontaktfreie, dauerhafte Markierung ganz ohne Druckfarbe und Lösungsmittel. Lifocolor, Lichtenfels, hat für noch kontrastreichere Beschriftungen auf schwarzem POM ein neues Additivbatch auf POM-Basis in sein Portfolio Lifolas M aufgenommen. Lifolas M Schwarz 112031 POM erreicht eine nahezu reinweiße Farbqualität und setzt gemeinsam mit Lifolas M Schwarz 114031 PA für Polyamid hohe Qualitätsstandards für helle Markierungen auf dunklen oder tiefschwarzen Untergründen.

Mit Lifolas M Schwarz 112031 POM (mittig und rechts) wird hohe Qualität für helle Markierungen auf dunklem oder tiefschwarzem POM erreicht. (Foto: Lifocolor)

Mit Lifolas M Schwarz 112031 POM (mittig und rechts) wird hohe Qualität für helle Markierungen auf dunklem oder tiefschwarzem POM erreicht. (Foto: Lifocolor)

Ob im kreativen Verpackungsdesign, bei der Veredelung von Büroartikeln oder im Automobil-Interieur: Das Lasermarkieren von Kunststoffteilen hat aus guten Gründen in vielen Branchen Einzug gehalten. Die Technik ist nicht nur abriebfest und dadurch langlebig sowie fälschungssicher. Sie ist ebenso flexibel für nahezu alle Polymere geeignet und fügt sich durch die schnelle Umsetzung und Variabilität gut in Produktions- und Verarbeitungsprozesse ein.

Spezielle Laseradditiv-Masterbatches passend zu jedem Material

Voraussetzung für eine Lasermarkierung ist die Umwandlung von Laserenergie in Wärme auf der Oberfläche des zu beschriftenden Kunststoffteils. Da zahlreiche Kunststoffe im Bereich von nahem infrarotem Licht keine Laserstrahlung absorbieren können, ist es essentiell, das Polymer durch Zugabe eines Additivs für den Laser zu sensibilisieren. Dabei reagieren verschiedene Rohpolymere, Farbmittel und sonstigen Additive sehr unterschiedlich und es ist wichtig, das passende Additivbatch auf das jeweilige einzusetzende Polymer abzustimmen.

Einige Polymere, wie zum Beispiel PC, können unter bestimmten Bedingungen ohne Laseradditive beschriftet werden. Andere hingegen benötigen spezielle Zusatzstoffe, um eine möglichst kontrastreiche Beschriftung zu ermöglichen.

Individuelle Lösungen für Lasermarkierung

Mit Lifolas M bietet Lifocolor ein Sortiment von 18 maßgeschneiderten Laseradditiv-Produkten als Serie an. Das neu entwickelte Lifolas M Schwarz 112031 auf POM-Basis erreicht eine nahezu reinweiße Farbqualität auf tiefschwarzem Untergrund und beinhaltet somit bereits auch die schwarze Basiseinfärbung. Das enthaltene Laseradditiv sorgt damit für einen strahlenden Kontrast und eine Premiumqualität im Ergebnis des Lasermarkierens.

Lifolas M Schwarz 112031 POM wird in der Regel mit zwei Prozent beigemischt und erweitert durch seine EG 10/2011- und FDA-Konformität auch die Einsatzmöglichkeiten beispielsweise für Geräte, Gefäße oder Verpackungen, die in Kontakt mit Lebensmitteln stehen.

Helle Kontraste und Konturen

Bei der Laserbeschriftung wird ein hochenergetisch gebündelter Lichtstrahl einem bestimmten Punkt auf der Materialoberfläche zugeführt, was zu einem Aufschäumen, Karbonisieren oder Abtragen führen kann. POM und PA sind typische Kunststoffe, die zum Aufschäumen neigen. Lifolas M Schwarz 112031 POM und Lifolas M Schwarz 114031 PA bewirken, dass das angereicherte Material die Laserenergie absorbiert und ein konturscharfes Schriftbild mit beispiellosem weißen Kontrast erzeugt wird. Die 17 ergänzenden Additivpräparationen des Lifolas M-Sortiments eignen sich für zwölf weitere Kunststoffarten, dunkler Beschriftung auf hellem Untergrund oder auch Beschriftungen auf transparenten Anwendungen. Darüber hinaus unterstützt Lifocolor Anwender bei der Ausarbeitung von maßgeschneiderten Produkten für neue Anwendungen, die vom ausgewiesenen Portfolio nicht abgedeckt werden.

www.lifocolor.de

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