Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

NGR: Projekt zur Erweiterung des PET-Kreislaufes

RePETitio-Projekttreffen bei LAVU in Wels. Stehend v. l.: Christian Ehrengruber (LAVU), David Hehenberger (NGR), Thomas Krziwanek (Teufelberger), Christian Mayr (KC), Andreas Witschnigg (Kruschitz), sitzend v. l.: Helmut Voithofer (LAVU), Sarah Heinrich (TCKT), Christoph Burgstaller (TCKT). (Foto: Michael Heinzlreiter e.U.)

RePETitio-Projekttreffen bei LAVU in Wels. Stehend v. l.: Christian Ehrengruber (LAVU), David Hehenberger (NGR), Thomas Krziwanek (Teufelberger), Christian Mayr (KC), Andreas Witschnigg (Kruschitz), sitzend v. l.: Helmut Voithofer (LAVU), Sarah Heinrich (TCKT), Christoph Burgstaller (TCKT). (Foto: Michael Heinzlreiter e.U.)

Einer Initiative der Next Generation Recyclingmaschinen GmbH (NGR), Feldkirchen an der Donau (Österreich), schließen sich führende österreichische Unternehmen der Kunststoffbranche im Projekt RePETitio zusammen, um nachzuweisen, dass neben PET-Flaschen auch andere PET-Abfälle erfolgreich zu hochwertigen Neuprodukten rezykliert werden können.

Seit Juni 2019 werden PET-Haushaltsabfälle wie Blister-Verpackungen, Thermoformschalen und Folien in insgesamt sechs Materialfraktionen gesammelt und sortiert (LAVU / OÖ Landes-Abfallunternehmen GmbH und ARA / Altstoff Recycling Austria AG) Für die anschließende fachgerechte Flake-Herstellung – inklusive Waschen und Schreddern – konnte die Kruschitz GmbH, Völkermarkt (Österreich), gewonnen werden.

Die Aufbereitung und Reinigung der PET-Flakes erfolgt mit dem LSP-Verfahren (Liquid State Polycondensation) der NGR in Feldkirchen, dabei werden sowohl das rPET-Granulat, als auch rPET-Sheets erzeugt. Das rPET wird einer Reinigung auf molekularer Ebene unterzogen und die Molekülketten auf das gewünschte Maß verlängert (IV = Intrinsic Viscosity).

Die Teufelberger GmbH, Wels (Österreich), fertigt aus dem rPET Umreifungsbänder mit hohen Anforderungen an die mechanische Festigkeit. Die Greiner Packaging GmbH, Kremsmünster (Österreich), stellt Hohlkörper und Thermoformschalen für Food und non-Food Anwendungen her. Abschließend werden alle Teile aus rPET mit jenen aus PET-Neuware verglichen.

Sammelfraktion der LAVU mit hohem PET-Anteil. (Foto: Michael Heinzlreiter e.U.)

Sammelfraktion der LAVU mit hohem PET-Anteil. (Foto: Michael Heinzlreiter e.U.)

Das RePETitio-Projekt wird wissenschaftlich durch das Transfercenter für Kunststofftechnik GmbH (TCKT), Wels (Österreich), begleitet. Die Laufzeit von RePETitio ist bis September 2020 geplant und wird mit Mitteln des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogrammes „Innovatives OÖ 2020“ vom Land Oberösterreich gefördert.

„Gemeinsam mit dem Kunststoffcluster O.Ö. konnten wir dieses Projekt mit führenden österreichischen Unternehmen initiieren und sehen den Nutzen vor allem im lebendigen Dialog zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft mit bislang wenig verwendeten PET-Abfällen“, erklärt Ing. Thomas Pichler, geschäftsführender Gesellschafter von NGR.

www.ngr-world.com

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