Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Oerlikon Barmag: Additive Fertigung verbessert Zahnrad-Dosierpumpen

Die Pumpe GM „E“ punktet mit einer aktiven Lagerstellenschmierung und einer optimierten Eintrittsgeometrie für eine bessere Pumpenfüllung. (Foto: Oerlikon Barmag)

Die Pumpe GM „E“ punktet mit einer aktiven Lagerstellenschmierung und einer optimierten Eintrittsgeometrie für eine bessere Pumpenfüllung. (Foto: Oerlikon Barmag)

In der additiven Fertigung (AM) sieht Oerlikon Barmag, Remscheid, neue Möglichkeiten für Design und zur Herstellung von Zubehörteilen für Zahnrad-Dosierpumpen.

Diese Technologie bietet völlige Gestaltungsfreiheit bei der Herstellung komplexer Formen, die im Hinblick auf ihre Funktion optimiert sind. Das gilt u.a. auch für die Produktion von Heizplatten für Oerlikon Barmag Extruderpumpen, die Herstellung von Heizmanschetten für die GM-Pumpenbaureihe sowie für die Polyvac-Dichtungen für Druckerhöhungs- und Austragspumpen.

Die Schnelllauf-Extruderpumpe realisiert höhere Durchsätze. Die erhöhten Drehzahlen ermöglichen einen wesentlich größeren Durchsatz-Stellbereich, während die Pulsation verringert wird. Die additive Fertigung der entsprechenden Heizplatte ermöglicht nun die freie Realisierung neuartiger Designs bei der Ausführung der Heizkanäle. Abgestimmt auf die jeweiligen Prozessbedingungen und ohne jegliche mechanischen Beschränkungen ist so eine angepasste Wärmeübertragung zur Pumpe gewährleistet. Das reduziert nicht nur die Aufheizzeit insgesamt, sondern sorgt für eine stabile, auf die Anforderungen des Mediums und des Prozesses fokussierte Temperierung. Darüber hinaus lässt sich der Materialeinsatz reduzieren.

Die Pumpen der Baureihe GM sind speziell für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen entwickelt worden. Sie stehen für hochpräzises Dosieren auch in anspruchsvollen Situationen, wie z.B. bei der Förderung niedrigviskoser Medien unter Hochdruck. Die additive Fertigung der entsprechenden Heizmanschette eröffnet dem Produzenten – wie bei der Heizplatte – die Realisierung aller denkbaren Auslegungen mit den entsprechenden Vorteilen.

Die Pumpe GM „E“ ist das jüngste Mitglied der Baureihe. Mit ihrem Stellbereich im Verhältnis 1:40 und den daraus resultierenden Durchsätzen von 0,5 ml/min bis hin zu 40l/min deckt diese Pumpe ein deutlich breiteres Produktionsfenster ab. Für die Hersteller von Bauteilen aus Polyurethansystemen – wie z. B. Blockschaum für die Produktion von Matratzen – bedeutet das, dass die Anzahl der benötigten Pumpen um bis zu 50 % verringert werden kann.

Durch die additive Fertigung der Heizmanschette werden bei dieser kompakten Pumpe zusätzlich Gewicht und Platzbedarf eingespart.

www.oerlikon.com

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