Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Pöppelmann: Große Schutzelemente jetzt thermogeformt

Pöppelmann Kapsto, Lohne, erweitert sein Leistungsspektrum: Der Hersteller von Stopfen und Kappen aus Kunststoff zum Schutz von Außengewinden, Bolzen, Leitungen und mehr bei Fertigung, Lagerung und Transport bietet jetzt ein neues Produktportfolio aus thermogeformten Artikeln an. Das neu eingeführte Verfahren eignet sich insbesondere zur Herstellung dünnwandiger, großformatiger Artikel. Die Schutzelemente zeichnen sich durch Materialeinsparungen, Ressourceneinsparung bei Logistik und Transport sowie ein einfaches, ergonomisches Handling aus. Bei der Einführung des Thermoformens profitierte Pöppelmann Kapsto von einem Technologietransfer innerhalb der Gruppe, denn das Thermoform-Know-how ist bereits seit vielen Jahren in anderen Divisionen des Kunststoffverarbeiters vorhanden.

Thermoformen als Lösung für großformatige Schutzelemente

Die thermogeformten Schutzelemente reduzierten durch gute Stapelbarkeit das Transport- und Lagervolumen. (Foto: Pöppelmann)

Die thermogeformten Schutzelemente reduzierten durch gute Stapelbarkeit das Transport- und Lagervolumen. (Foto: Pöppelmann)

Das Thermoform-Verfahren ist vor allem für Artikel zur großflächigeren Abdeckung, z. B. im Rohrleitungsbau oder in der Automobilindustrie, vorteilhaft. Pöppelmann Kapsto fertigt diese Folien In-House und ist damit in der Lage, auch außergewöhnliche Materialien und Farben zu realisieren. Das neue Verfahren eignet sich sowohl für Kleinstmengen als auch für Produkte in großen Stückzahlen. Sonderanfertigungen sind ebenfalls möglich. Die thermogeformten Schutzelemente lassen sich gut für Marketingzwecke einsetzen: Alle Standardartikel können mit nur geringem Aufwand durch eine zentral eingebrachte Gravur mit einem Firmenlogo individualisiert werden. Der Thermoform-Prozess steht insgesamt auch für mehr Nachhaltigkeit: Für thermogeformte Schutzelemente reduziert sich der Materialeinsatz um bis zu 70 %. Das Design der neuen Normreihen ist außerdem so ausgelegt, dass sich die Schutzelemente einfach stapeln lassen. Dies reduziert das Transport- und Lagervolumen um bis zu 75 %.

Neues Standardprogramm in den Materialien PS und PET

Die Eco-Griffstopfen aus PS in der Signalfarbe Gelb sind gut sichtbar und dank seitlicher Grifflasche schnell zu demontieren. (Foto: Pöppelmann)

Die Eco-Griffstopfen aus PS in der Signalfarbe Gelb sind gut sichtbar und dank seitlicher Grifflasche schnell zu demontieren. (Foto: Pöppelmann)

Die neuen Artikelserien an thermogeformten Schutzelementen starten mit zwei Designvarianten, die jeweils in zwei verschiedenen Materialien und ab sofort ab Lager erhältlich sind: Der Eco-Universalschutz GPN 400 aus PS und GPN 401 aus PET sowie der Eco-Griffstopfen mit seitlicher Grifflasche GPN 480 aus PS und GPN 481 aus PET. Die Artikel aus PS werden in der Signalfarbe Gelb ausgeliefert und unterstützen durch gute Erkennbarkeit eine schnelle Demontage. Die Produkte aus PET sind hingegen kristallklar und eigenen sich besonders für Anwendungen, bei denen auch nach dem Anbringen des Schutzelements darunterliegende Bauteile sichtbar sein sollen. Die neuen Normreihen bieten eine sichere Klemmung für Durchmesserbereiche zwischen 57 und 130 mm. Damit lassen sie sich für einen großen Anwendungsbereich einsetzen.

Matthias Grewing, Regional Sales Manager und Leiter des Projekts, erklärt: „Die Nachfrage nach besonders dünnwandigen Artikeln war schon immer sehr hoch. Bisher haben wir ansprechende Spritzguss-Lösungen gefunden, aber das neu eingeführte Verfahren ist in vielen Fällen die ideale Lösung. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir mit dem neu eingeführten Verfahren bereits Automotive-Produktionsstandard erreicht haben.“

www.poeppelmann.com

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