Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Polykemi: Thermoplastcompounds für die Elektromobilität

Dennis Sebovic, Extruderführer, und Andreas Bergmann, Projektleiter FR, bei der täglichen Besprechung am FR-Extruder. (Foto: Polykemi)

Dennis Sebovic, Extruderführer, und Andreas Bergmann, Projektleiter FR, bei der täglichen Besprechung am FR-Extruder. (Foto: Polykemi)

Die Polykemi AB, Ystad (Schweden), mit Produktionsstätten in Europa, den USA und China, produziert seit mehr als 50 Jahren erfolgreich kundenspezifische thermoplastische Compounds unter anderem für die Automobilindustrie. Um den zukünftigen Anforderungen an Kunststoffe, hier sei unter anderem auch das E-Auto genannt, gerecht zu werden, hat das Unternehmen kürzlich in eine weitere hochmoderne Produktionslinie investiert.

Die Investition besteht aus einem 58-mm-Doppelschneckenextruder von Coperion, der mit einem umfangreichen Equipment ausgestattet ist. Die neue Linie ist so ausgelegt, eine qualitativ als auch quantitativ optimale Produktionsleistung zu bieten. Hochpräzise zuschaltbare Dosiersysteme ermöglichen den Einsatz von Additiven sowohl in Granulat- als auch flüssiger Form. Diese Systeme ermöglichen eine hohe Flexibilität bei der Herstellung und bieten eine schonende Einbringung von Additiven in die unterschiedlichsten kundenspezifischen Kunststoffcompounds.

Das Mehrfachdosiersystem der neuen Produktionslinie ermöglicht die Herstellung der unterschiedlichsten hochqualitativen Materialien, wie beispielsweise auch Compounds mit Flammschutz. (Foto: Polykemi)

Das Mehrfachdosiersystem der neuen Produktionslinie ermöglicht die Herstellung der unterschiedlichsten hochqualitativen Materialien, wie beispielsweise auch Compounds mit Flammschutz. (Foto: Polykemi)

Mit der Elektrifizierung von Fahrzeugen und anderen Produkten steht die produzierende Industrie vor einem Paradigmenwechsel. Es werden verbesserte und neu entwickelte Konstruktionskunststoffe benötigt. Die Anforderungen an mehr umweltfreundlichere flammhemmende Kunststoffe werden voraussichtlich steigen, ebenso die Vorgaben an hochverstärkte Typen, die es ermöglichen, leichtere Konstruktionen zur Gewichtsersparnis zu entwickeln.

Die mit der neuesten Technologie zur Verfügung stehende Produktionslinie ermöglicht u. a. eine Ausweitung des Flammschutz-Programms mit den bisherigen Qualitäten von – um nur einige zu nennen wie – PBT, PP High-Tech, PC/ABS, PA 6, PA 66 mit Glasfaser und anderen Mineralien. Das schon hohe Niveau kann für unsere Kunden weiter gesteigert werden. Des Weiteren sind auf dieser Maschine auch Compounds mit 65 % Füllstoffanteil möglich. „Zusammengefasst kann gesagt werden, dass durch die immense Flexibilität bei der Dosierung, die für die neue Produktionslinie zur Verfügung steht, unsere Produkte mit noch höherer Präzision als bisher individuell angepasst werden können“, so die Leiterin der Entwicklungsabteilung Anette Munch Elmèr.

www.polykemi.com

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