Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Process Control: Chargenmischer für bis zu acht Komponenten

Der neue WXOmega kann bis zu acht verschiedene Pulver, Grieße, Flocken oder Granulate dosiert und homogenisieren. (Foto: Process Control)

Der neue WXOmega kann bis zu acht verschiedene Pulver, Grieße, Flocken oder Granulate dosiert und homogenisieren. (Foto: Process Control)

Process Control, Birstein, hat die Möglichkeiten seines im Frühjahr 2019 vorgestellten Chargenmischers WXOmega für Pulverkomponenten erweitert. So stehen nun Chargenvolumen von bis zu 95 dm³ bereit, um Durchsätze von bis zu 1.000 kg/h zu realisieren. Zudem besteht die Möglichkeit einer Chargenbildung aus bis zu acht verschiedenen Komponenten.

Mit dem neuen WXOmega können verschiedenste Pulver, Grieße, Flocken oder Granulate dosiert und homogenisiert werden. Der staubdichte Mischer hat eine kompakte Bauform. Alle mit den Rohstoffen in Kontakt kommenden Teile sind aus Edelstahl 1.4301 gefertigt.

Die separat installierbaren Pulverdosierer des Chargenmischers sind mit speziellen Dosierschnecken sowie Brückenbrechern ausgestattet. Der Wiegetrichter wurde weiterentwickelt und ist jetzt mit einer integrierten Entleer- und Auslaufunterstützungsfunktion ausgestattet. Die spezielle Wägezellentechnologie sorgt für hohe Dosiergenauigkeit der einzelnen Komponenten. Mit der optional erhältlichen modularen Mischkammer wird per 3-D Mischflügel eine homogene Mischung erstellt.

Die separat installierbaren Pulverdosierer des Chargenmischers sind mit speziellen Dosierschnecken sowie Brückenbrechern ausgestattet. (Foto: Process Control)

Die separat installierbaren Pulverdosierer des Chargenmischers sind mit speziellen Dosierschnecken sowie Brückenbrechern ausgestattet. (Foto: Process Control)

Der WXOmega ist für viele Anwendungen, z. B. im PVC-Umfeld oder zur Direktextrusion einsetzbar – zum Erstellen von Vormischungen, zum Mischen oder Coaten von Granulaten und Pulvern – oder mit unterlagerter gravimetrischer Dosierschnecke zur unterfütterten Beschickung von Extrudern.

Die Durchsätze richten sich nach der Fließfähigkeit des Pulvers, der Anzahl der verschiedenen Dosier-Komponenten sowie dem Schüttgewicht der Materialien.

Im hauseigenen Technikum stellt Process Control einen WXOmega für Testreihen mit kundeneigenen Materialien zur Verfügung. Auch die Covid-Pandemie soll hier keinen Interessenten ausbremsen. Remote-Versuche per Videokonferenz im Technikum sind ebenso üblich wie ein kompletter Remote-Startup.

Auf alle Dosiersysteme kann Process Control per VNC und TeamViewer-Applikation aus der Ferne zugreifen und beim Start der Anlagen Hilfestellung gewährleisten. Sämtliche Systeme sind vollständig steckerfertig vorverdrahtet. Der Anschluss vor Ort erfolgt über den Kunden selbst. Die Industrie-4.0-Tauglichkeit ist durch Nutzung der gängigen Protokolle wie z. B. OPC-UA, Modbus TCP oder Profibus gegeben.

www.processcontrol-gmbh.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.