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EcoBlue: Bottle-to-Bottle-Recyclinganlage für PET

Dieser PR-Bericht wird Ihnen bereitgestellt von Starlinger.

Die Bottle-to-Bottle-Recyclinganlage recoSTAR PET 215 iV+ erreicht einen Ausstoß von 2.500 kg pro Stunde. (Foto: Starlinger)

Die Bottle-to-Bottle-Recyclinganlage recoSTAR PET 215 iV+ erreicht einen Ausstoß von 2.500 kg pro Stunde. (Foto: Starlinger)

EcoBlue Ltd., Thailands erster Bottle-to-Bottle-Recycler, hat 25 Millionen USD in ein neues Recyclingwerk für PET und Polyolefine investiert. Teil der Erweiterung ist eine neue PET-Bottle-to-Bottle-Anlage von Starlinger, Wien (Österreich).

„Wir möchten aus Verbraucher- und Industrieabfällen einen nachhaltigen Ersatz für Neuware produzieren“, erklärt Pranay Jain, Gründer und Geschäftsführer von EcoBlue. „Aufgrund des zu erwartenden wachsenden Engagements vieler Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit hat EcoBlue in die Errichtung eines Top-Recyclingbetriebs mit den besten Technologien für die Aufbereitung von PET und Polyolefinen investiert. Mit Starlinger als Technologiepartner werden wir sicherstellen, dass wir unseren Kunden konstant hochwertiges Regranulat für die PET-Flaschenproduktion liefern können.“

Die Bottle-to-Bottle-Recyclinganlage recoStar PET 215 iV+ von Starlinger wurde im Juli 2021 an den Produktionsstandort von EcoBlue in der Provinz Rayong geliefert und in den darauffolgenden Wochen vom Starlinger-Techniker vor Ort mit Remote-Support aus dem Starlinger-Werk in Österreich installiert. Die Anlage erreicht einen Ausstoß von 2.500 kg pro Stunde – das entspricht einer Gesamtproduktionskapazität von 20.000 t rPET für Flaschenanwendungen pro Jahr.

Lebensmitteltaugliches rPET aus 100 % Post-Consumer-Abfällen

EcoBlue ist das erste thailändische Recyclingunternehmen, das den Letter of Non-Objection (LNO) der US-Lebensmittelbehörde FDA für sein lebensmitteltaugliches rPET „3D Pure“ bekommen hat. Mit Hilfe der Starlinger-Technologie kann EcoBlue nun rPET in höchster Qualität für Flaschenanwendungen herstellen. Die Herstellung von rPET „3D Pure“ aus 100 % Post-Consumer-PET kann durch den Global Recycling Standard Certification-Prozess zur Gänze zurückverfolgt werden.

„Unser Ziel ist es, einen Ressourcenkreislauf schaffen, indem wir Verbraucher- und Industrieabfälle aus den Deponien in den Recyclingstrom umleiten“, erklärt Pranay Jain die Motivation, die das Unternehmen antreibt. EcoBlue wurde 2013 gegründet und hat besondere Fertigkeiten entwickelt, um aus Post-Consumer- und Industrieabfällen qualitativ hochwertiges rPET, rPP und rHDPE herzustellen und so einen nachhaltigen Ersatz für Neuware zur Verfügung zu stellen.

Der Einsatz des Unternehmens für Nachhaltigkeit besteht nicht nur darin, qualitativ hochwertiges recyceltes Granulat herzustellen, das dazu beiträgt, den ökologischen Fußabdruck umweltbewusster Unternehmen zu reduzieren. Es gewährleistet außerdem, dass die Produktion unter sicheren und fairen Arbeitsbedingungen und ohne schädigende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt erfolgt. „Mit unserem Portfolio an recycelten Produkten bieten wir Firmen, die ihre Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren wollen, eine Bandbreite an nachhaltigen Rohmaterialien“, so Pranay Jain.

Größere Extruderdimension

Ein besonderes Merkmal der Starlinger PET-Recycling-Anlage ist die ungewöhnliche Extruderdimension: Mit der 215-mm-Schnecke erreicht die Anlage einen Ausstoß von 2.500 kg pro Stunde. „2019 haben wir die erste PET-Recyclinganlage mit dieser Extrudergröße verkauft und erleben seit damals eine wachsende Nachfrage. Sie ist aktuell eine der gefragtesten Extruderdimensionen am Markt und entspricht genau dem existierenden Trend nach größeren Extruderkapazitäten. Die aktuellen Bestellungen für 215-mm-Extruder im Bottle-to-Bottle-Bereich übertreffen selbst unsere Erwartungen“, erklärt Andreas Pechhacker, Geschäftsführer von Starlinger recycling technology.

Ferninstallation während der globalen Pandemie

Wie viele andere Anlagen- und Technologielieferanten auf der ganzen Welt versucht auch Starlinger, seine Kunden in jeder Situation zu unterstützen. „Anlageninstallationen und Inbetriebnahmen sind zur Zeit definitiv eine Herausforderung“, so Andreas Pechhacker weiter. „Bei den Reisebeschränkungen und Quarantänevorschriften, die in vielen Ländern gelten, sind wir froh, dass wir in vielen Ländern Techniker vor Ort haben. Das hat uns schon im Pandemiejahr 2020 geholfen, neue Maschinen rasch zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Im Fall von EcoBlue wird unser Techniker vom Starlinger-Außenbüro in Thailand die Installation vornehmen und dabei von den Kollegen in Österreich unterstützt, falls notwendig. Die gesamte Anlage wurde vor dem Versand in Betrieb genommen und getestet. Basierend auf dem Plug &Play-Prinzip von Starlinger kann die Installation und Inbetriebnahme der Recyclinganlage beim Kunden rasch und problemlos durchgeführt werden. So stellen wir sicher, dass EcoBlue die Produktion so rasch als möglich aufnehmen kann.“

www.ecoblue.co.th
www.recycling.starlinger.com