Produkte im Einsatz

Joma-Polytec: Eins-zu-Eins-Ersatz für Verschleißteile in Spritzgieß-Werkzeugen

Dieser PR-Bericht wird Ihnen bereitgestellt von Formenbau Sauter.

Detailansicht des Ersatzschiebers. (Foto: Sauter)

Detailansicht des Ersatzschiebers. (Foto: Sauter)

Joma-Polytec GmbH, Bodelshausen, ist Hersteller hochwertiger Kunststoff-Spritzgussteile sowie von Vakuum- und Hydraulikpumpen. In einem seiner Achtfach-Spritzgieß-Werkzeugen setzt das Unternehmen Schieber ein, um während der Formung eine filigrane Kontur im Kunststoffteil zu erzeugen. Durch die dabei wirkenden Kräfte ist der Schiebereinsatz einem gewissen Verschleiß ausgesetzt. Im Laufe der Zeit bricht die vordere Spitze aus; die Kontur im Spritzgussteil wird unsauber bzw. kann nicht mehr geformt werden. Mit Formenbau Sauter, Hirrlingen, hat Joma-Polytec einen Partner gefunden, der die Ersatzschieber so fertigt, dass diese 1:1 ins vorhandene Werkzeug passen.

„Auf unseren Spritzgussanlagen fertigen wir hochwertige Kunststoffteile, welche sicherheitskritische Aufgaben in Fahrzeugen übernehmen“, erklärt Friedhelm Pfitzer, Technischer Leiter bei Joma-Polytec. „Dafür benötigen wir komplexe Werkzeuge – und einen flexiblen Partner, der es sich zutraut, Ersatzteile dafür herzustellen, wenn unser eigener Werkzeugbau dafür keine Kapazitäten frei hat. Diesen Partner haben wir in der Sauter GmbH aus Hirrlingen gefunden.“ Sein Kollege Thomas Kohler, Leitung Werkzeugbau bei Joma-Polytec ergänzt: „Die Leute bei Sauter wissen, wo die Fallstricke beim Fertigen von Ersatzteilen für bestehende Werkzeuge liegen. Da muss man nicht viel erklären und kann sich auf das Wesentliche konzentrieren. Das Ergebnis passt einfach.“

Um die Form des Schiebereinsatzes mit seinem Hinterschnitt überhaupt fertigen zu können, stellt Sauter zunächst eine geeignete Elektrode aus Kupfer her. Parallel dazu wird der aus Werkzeugstahl bestehende Rohling des Schiebers durch übliche Zerspanungsverfahren in Form gebracht. Die anschließende Präzisionsformung erfolgt durch Funkenerosion. Die dabei erforderlichen Genauigkeiten sowie die maximal möglichen Toleranzen sind durch das bestehende Werkzeug vorgegeben. Im nächsten Schritt wird die Kontur der Spitze Senkerodiert. Dabei kommt die zuvor gefertigte Kupferelektrode zu Einsatz. Zum Abschluss wird der Schieber mit großer Sorgfalt poliert, um kritische Maße nicht zu verändern.

www.joma-polytec.de
www.formenbau-sauter.de