24.05.2022
Sigma Engineering

Compression Molding transparent gemacht

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Lesedauer: 3 Minuten.

Auf der DKT 2022 Ende Juni in Nürnberg stellt Sigma Engineering, Aachen, die neue Version 5.3.1 von Sigmasoft Virtual Molding vor. Mit dieser ist es erstmalig möglich, auch das traditionelle […]

Auf der DKT 2022 Ende Juni in Nürnberg stellt Sigma Engineering, Aachen, die neue Version 5.3.1 von Sigmasoft Virtual Molding vor. Mit dieser ist es erstmalig möglich, auch das traditionelle Compression Molding von Elastomeren zu analysieren. So lässt sich der Produktionsprozess zyklusgenau zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort darstellen. Beispielsweise lassen sich der thermische Einfluss des offenstehenden Werkzeuges, während der Vorbereitung und Platzierung der Rohlinge, wie auch die Plastifizierung und Vulkanisation des Elastomers analysieren.

Die Betrachtung der Form beim Öffnen und Schließen, links zum Beginn und rechts zum Ende des Zyklus. Thermische Einflüsse im Werkzeug: oben von außen und unten in der Mitte. (Abb.: Sigma Engineering)

Die Betrachtung der Form beim Öffnen und Schließen, links zum Beginn und rechts zum Ende des Zyklus. Thermische Einflüsse im Werkzeug: oben von außen und unten in der Mitte. (Abb.: Sigma Engineering)

Die simulative Form- und Prozessauslegung beschränkte sich bislang im Wesentlichen auf moderne Spritzgießtechnologie. Sigmasoft ist bei führenden Elastomerverarbeitern bereits erfolgreich im Einsatz, und deren Wunsch, auch die älteren Verfahren abzubilden, gibt es seit langem. Die industrielle Bedeutung von Compression und Transfer Molding ist weiterhin hoch, da auch Sicherheits- und Präzisionsteile mit diesen Verfahren hergestellt werden. Der Einsatz hochwertiger Werkstoffe macht ein besseres Prozessverständnis und die entsprechenden Optimierungen durch Simulation im Vorfeld sinnvoll. Dies erlaubt eine sichere Ermittlung von Vernetzungsgrad und Zyklusdaten. Auch Fragestellungen wie beispielsweise Anzahl, Gestalt, Gewicht und Position der verwendeten Rohlinge können so untersucht werden. Hierdurch kann ohne aufwändige Versuchsreihen die Qualität der Formteile verbessert und der Materialeinsatz gesenkt werden. In Sigmasoft können bei der Simulation von Compression Molding alle thermischen Einflüsse am Bauteil und im Werkzeug, von der kleinsten Schraube bis hin zum Energieverlust des Werkzeuges über mehrere Zyklen abgebildet werden. Die Optimierung im Hinblick auf die thermische Auslegung und die Zykluszeit lassen sich analysieren.

„Es hört sich einfach an, aber die Umsetzung war dann ziemlich komplex“, erklärt Timo Gebauer, CTO bei Sigma. „Die Herausforderung ist, dass sich die Form, also der Raum in den sonst eingespritzt wird, beim Schließen der Platten laufend ändert und dabei die eingelegten Rohlinge schon aufgeheizt, plastifiziert und verformt werden. Ohne Beratung und Validierung durch unsere Kunden wäre diese neue Entwicklung nicht möglich gewesen.“

Anders als bei Thermoplasten gibt es bei den Elastomeren wenige standardisierte Compounds in der Industrie. Sigmasoft ermöglicht daher die Erstellung von eigenen Materialgesetzen auf Basis interner oder externer Messungen und unterstützt seine Kunden bei der Erstellung. „Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch mit den Industrieexperten rund um die Elastomerverarbeitung. Natürlich zeigen wir neben den Einblicken in das Thema Compression Molding auch weitere Neuerungen, zum Beispiel zum 2- Komponentenspritzguss mit LSR“, so Gebauer weiter.

www.sigmasoft.de

Sigma Engineering auf der DKT 2022:
Halle 9, Stand 215

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