Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Zeon: Biobasierte Rohstoffe für Epichlorhydrinkautschuk

(Foto: Zeon)

Epichlorhydrinkautschuk wird zum Beispiel für Laserdruckerwalzen eingesetzt (Foto: Zeon)

Um einen Beitrag zur Nachhaltigkeit sowie zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu leisten, finden bei Zeon Chemicals L.P. in ihrem Produktionsstandort in Hattiesburg, MS, USA, unter anderem Epichlorhydrin-Monomere Verwendung, welche aus Palm- und anderen pflanzlichen Ölen gewonnen werden.

„Der Einsatz biobasierter Rohstoffe ermöglicht uns eine umweltbewusstere Produktion, im Einklang mit Initiativen unseres Unternehmens zur sozialen Verantwortung“, erläutert Clark Cable, Business Manager für Epichlorhydrinkautschuk bei Zeon Chemicals L.P. (Produktlinie Hydrin).

“In der chemischen Industrie müssen wir ständig nach Methoden und Materialien suchen, welche eine nachhaltigere Produktion unserer Produkte ermöglichen. Durch den Einsatz biobasierter Monomere leisten wir einen Beitrag zur Verbesserung der CO2-Bilanz, ganz im Sinne unserer umweltbewussten Kunden“, ergänzt Sam Harber, Senior Anwendungsentwickler für die Hydrin-Produktgruppe.

Zu den spezifischen Merkmalen der Hydrin Familie zählen:

  • weiter Temperaturbereich, von -40°C bis >125°C kontinuierlich; >150°C kurzzeitig
  • hohe Bandbreite der dynamisch-mechanischen Eigenschaften, von dämpfend bis elastisch
  • inhärent elektrostatisch dissipative Eigenschaften
  • hohe Permeationsbeständigkeit gegen Gase (übertrifft in den meisten Fällen Butylkautschuk)
  • Kohlenwasserstoffbeständigkeit (fossile und biobasierte Kraftstoffe)

Aufgrund seines ausgewogenen Eigenschaftsprofils bzgl. Temperatur-, Permeations- und Kraftstoffbeständigkeit wird Epichlorhydrinautschuk in einem breiten Spektrum unterschiedlichster Anwendungen eingesetzt, unter anderem in Kraftfahrzeugschläuchen, Luftschläuchen, Membranen, Laserdruckerwalzen sowie in Bauteilen zur Vibrationsdämpfung.