Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Weima: Fokus auf Kunststoffrecycling

Mit einem Rotordurchmesser von etwa 500 mm ist der WKS 1800 vielen Recyclingaufgaben gewachsen. (Foto: Weima)

Mit einem Rotordurchmesser von etwa 500 mm ist der WKS 1800 vielen Recyclingaufgaben gewachsen. (Foto: Weima)

Gleich mit zwei großen Einwellen-Zerkleinerern präsentiert sich Weima auf der K 2019. Beide Maschinen sind nach Unternehmensangabe wahre Multitalente und als Stand-alone-Lösung oder als Teil einer Produktionslinie nutzbar. Der WKS 1800 sowie der WLK 1500 shreddern nicht nur großvolumige Objekte sondern auch reißfeste Fasern und Folien auf eine homogene Größe. Der erste Schritt auf dem Weg zur Herstellung von hochwertigem Rezyklat.

Um auch bei vollgefülltem Trichter mit herausforderndem Material genügend Kraftreserven zu haben, ist der WKS 1800 Einwellen-Zerkleinerer mit einem robusten Hydraulikantrieb ausgestattet. Stoppen, Starten und Reversieren des Rotors ist selbst unter schweren Bedingungen jederzeit möglich. Sein simpler Aufbau und die schnelle Reaktionszeit machen ihn nahezu unempfindlich gegen Störstoffe. Hohe Drehmomente bei niedriger kW-Leistung gestalten diesen Antrieb energieeffizient. Die Materialzuführung hat Weima überarbeitet. Statt eines horizontalen Schiebers verfügt die WKS-Baureihe über ein Schwingensystem, das auf Rollen geführt ist. Das macht den Shredder besonders kompakt und lässt einen aggressiveren Materialeinzug zu. Zusammen mit der großzügig bemessenen Inspektionsklappe lassen sich die Maschine bequem warten und die Messer einfach tauschen. Dank seiner besonders niedrigen Ladekante auf ca. 2,2 m Höhe ist der WKS zudem gut per Förderband, Gabelstapler, oder manuell beladbar.

Robuste Technik und neue Safety Features für universellen Einsatz

Einwellen-Zerkleinerer der WLK-Baureihe stehen für solide Maschinen. Neu zur K 2019 ist das überarbeitete WAP-Getriebe. Die sich in der sensorüberwachten Riemenscheibe befindliche Sicherheitskupplung schützt den Shredder vor Störstoffen und größeren Schäden. Automatisches Stoppen sei jederzeit möglich, Weima. Auch dünne Folien oder Fasern ließen sich shreddern. Durch die segmentierte Bodenführung und präzise Führung des Schiebers, der das zu zerkleinernde Material gegen den sich drehenden Rotor drückt, wird ein Verklemmen verhindert. Der serienmäßig verbaute nach unten hydraulisch schwenkbare Siebkorb verbessert die Zugänglichkeit und erleichtert somit Wartungsarbeiten. Darüber hinaus verfügen alle WLK-Shredder über einen Pipespacer-Trichter, welcher Materialbrücken verhindert. Ein wichtiger Aspekt etwa bei der Zerkleinerung von Anfahrklumpen.

Zerkleinerer der WLK-Baureihe können wahlweise mit einem universell einsetzbaren V-Rotor, oder einem speziell für Folien und Fasern entwickelten F-Rotor bestückt werden. Für besonders abrasive Materialen ist zudem ein Verschleißschutzmantel aus Vautid optional verfügbar. Beide Rotorvarianten besitzen einen Durchmesser von ca. 370 mm.

www.weima.com

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