Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Wittmann: Digitaler Wasserverteiler und Zweikreis-Temperiergerät

Der digitale Wasserverteiler WFC 120 kann bis zu einer maximalen Betriebstemperatur von 120 °C betrieben werden. (Foto: Wittmann)

Der digitale Wasserverteiler WFC 120 kann bis zu einer maximalen Betriebstemperatur von 120 °C betrieben werden. (Foto: Wittmann)

Wittmann, Wien (Österreich), hat kürzlich den digitalen Wasserverteiler WFC 120, der bis zu einer maximalen Betriebstemperatur von 120 °C betrieben werden, präsentiert. Bei modularer Bauweise verfügt er über zumindest vier Kreise, wobei das Gerät in Zweierschritten bis hin zu zwölf Kreisen erweitert werden kann.

Die kompakte Bauweise und die integrierte Schottblech-Montagevorrichtung des WFC 120 ermöglichen eine platzsparende und werkzeugnahe Montage an der Verarbeitungsmaschine. Somit entfällt die Verschlauchung. Ein durch lange Verschlauchung möglicher Druckverlust kann vermieden werden, was zur Prozesssicherheit beiträgt, denn ohne Druckverlust erhöht sich die Standzeit der Pumpe, und die Durchflussmenge wird verbessert.

Das neue Design bietet eine hohe Bedienerfreundlichkeit. Alle wichtigen elektrischen Anschlüsse sind von vorne zugänglich.

Das digitale 3,5″-TFT-Display sorgt für die Visualisierung der zu überwachenden Durchfluss- und Temperaturwerte für jeden einzelnen Kreis. Sollte sich einer der Kreise außerhalb der Toleranzen befinden, kann mittels Handrad nachjustiert werden.

Jeder Kreis ist mit einer Vortex-Durchflussmessung mit einem Messbereich von 1–20 l/min und einer Messgenauigkeit von ± 0,2 l/min ausgestattet. Mit den in jedem Kreis verbauten Temperatursensoren können Anwendungen mit Temperaturen von bis zu 120 °C gefahren werden, wobei eine Messgenauigkeit von ± 1 K gewährleistet ist. Der im Vorlauf platzierte PT100 Sensor ermöglicht eine Überwachung von Δt.

Optional stehen eine digitale Schnittstelle, ein Alarmkontakt und eine Fernbedienung mit 5,7″-TFT-Display zur Auswahl.

Zwei voneinander unabhängige Temperatur-Regelkreise

Das Tempro plus D M120 ist das erste direkt gekühlte Zweikreis-Gerät aus dem Hause Wittmann. (Foto: Wittmann)

Das Tempro plus D M120 ist das erste direkt gekühlte Zweikreis-Gerät aus dem Hause Wittmann. (Foto: Wittmann)

Im Jahr 2019 hatte sich das Druck-Temperiergerät Tempro plus D M100 etabliert. Jetzt stellte Wittmann das neue direkt gekühlte Tempro plus D M120 vor. Dieses ist sowohl als Einkreis- als auch als Zweikreis-Gerät verfügbar. Letzteres ist das erste direkt gekühlte Zweikreis-Gerät aus dem Hause Wittmann.

Das kompakte und leistungsstarke Zweikreis-Temperiergerät bietet den Vorteil von zwei voneinander unabhängigen Temperatur-Regelkreisen mit hohen Kühlleistungen. Die Direktkühlung stellt hinsichtlich Verschleiß hohe Ansprüche an das Kühlventil, das, abhängig von der der Anwendung und der durch den jeweiligen Prozess erforderlichen Temperaturführung, unterschiedlich oft schaltet. Diesem Umstand Rechnung tragend, verbaut Wittmann im Tempro plus D M120 ein langlebiges Kolbenkühlventil. Dieses erlaubt eine größere Schaltspielanzahl ohne Wartung, verfügt also über eine höhere Standzeit als ein herkömmliches Membran-Kühlventil.

Standardmäßig verfügt das Gerät über eine hocheffiziente direkte Kühlleistung von 80 kW bei einem Δt von 75 K. Neben der Standardheizleistung von 9 kW sind auch 12 kW oder 16 kW verfügbar, je nach der für unterschiedliche Anwendungen benötigten Produktionswärme.

Zum Einsatz kommen Edelstahlpumpen mit verschleißfreier Magnetkupplung, wobei ein maximaler Durchflussbereich von 40 bis 90 l/min abgedeckt werden kann. Als Besonderheit kann eine frequenzgeregelte Pumpe mit 1,1 kW / 50 l/min / 9 bar gewählt werden. Der Vorteil einer im direkt gekühlten Tempro verbauten frequenzgeregelten Pumpe besteht in ihrer Flexibilität bei der Regelung, denn sie erlaubt die Regelung wahlweise nach Drehzahl, Druck oder Durchfluss. Dadurch ist es jedem Anwender möglich, individuell zu entscheiden, über welchen Parameter sein Prozess geregelt werden soll. Standardmäßig verfügt das neue Tempro über eine Wittmann-4.0-Schnittstelle, wodurch das Gerät in die Arbeitszellensteuerung integriert werden kann.

www.wittmann-group.com

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