Neue Maschinen, Werkstoffe und Verfahren

Wittmann: Neue Roboter-Baureihe

Wittmann, Wien (Österreich), hat seine Robotsysteme immer wieder erweitert. Um steigenden Ansprüchen gerecht zu werden und die Auswahl zu vereinfachen, wurde vor zwei Jahren die Baureihe Primus entwickelt, die typischerweise für Pick&Place-Anwendungen eingesetzt wird. Mit den Sonic-Robotern kommt nun eine weitere Baureihe hinzu.

Der Roboter Sonic 143 gehört zur neuen Baureihe. (Foto: Wittmann)

Der Roboter Sonic 143 gehört zur neuen Baureihe. (Foto: Wittmann)

Anders als noch bei Einführung der Serie Primus, startet Wittmann die Baureihe Sonic gleich mit mehreren Gerätetypen. Aktuell stehen die Modelle Sonic 131, 142 und 143 zur Verfügung. Diese Roboter decken einen Schließkraftbereich von 1.500 bis 5.000 kN ab. Die neuen Roboter basieren auf den bereits bekannten UHS-Geräten (Ultra High Speed), die von Wittmann seit mehr als 20 Jahren produziert werden. Entnahmen, die eine gesamte Roboterzykluszeit von 8 s unterschreiten, werden als Schnellstentnahmen bezeichnet. Die Sonic-Baureihe kann für Entnahmen ab einer Roboterzykluszeit von 4 s eingesetzt werden. Anwendungen mit kurzen Zyklen stellen aber nur einen möglichen Einsatzbereich dar, denn auch jene Anwendungen, die längere Produktionszeiten erfordern, können von den hochdynamischen Geräten profitieren. Eingriffszeiten von unter 1 s tragen dazu bei, die Produktivität auch solcher Arbeitszellen erheblich zu verbessern.

Somit bieten sich diverse Vorteile für den Anwender. Es wird eine gesicherte Entnahme der Teile derart durchgeführt, dass die Freigabe zum Formschließen nur dann erfolgt, wenn alle Teile im Greifer verblieben sind. Verglichen mit freifallender Teileproduktion, führt diese Vorgangsweise zu einer lediglich minimalen Verlängerung der Zykluszeit. In weiterer Folge profitiert der Anwender von verbesserter Oberflächenqualität und der Möglichkeit, die Teile in Form von Stapeln mit jeweils gleicher Teileanzahl abzulegen, was das sich anschließende Handling und das Verpacken vereinfacht.

Die aktuell erhältlichen Geräte decken einen Traglast-Bereich von 3 bis 7 kg ab. Damit – abgestimmt auf das für solche Anwendungen typische schlanke Greiferdesign – keine weiteren Störkonturen in den Werkzeugbereich eingebracht werden, ist bei den Sonic-Robotern die gesamte elektrische und pneumatische Greiferversorgung in der Vertikalachse untergebracht. Wie auch bei anderen Wittmann-Robotern üblich, sitzen die Ventile und Eingänge für den Greifer direkt auf der Vertikalachse, was kurze Reaktionszeiten gewährleistet. Die Sonic-Roboter sind standardmäßig mit folgenden Hüben erhältlich: X-Achse: 500 bis 900 mm, Y-Achse: 800 bis 1.600 mm, Z-Achse: 1.500 bis 4.000 mm

Darüber hinausgehende Achskonfigurationen sind auf Anfrage verfügbar. Ihre hohe Dynamik erlangt die Baureihe durch Beschleunigungen von 65 m/s².

www.wittmann-group.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.