21.06.2023
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Die Kunststoff- und Kautschuktechnologen kommen

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Lesedauer: 2 Minuten.

Mit dem Start des neuen Ausbildungsjahres am 1. August 2023 gibt es in der Kunststoff-Ausbildung einige Veränderungen. Neben dem neuen Namen des Kunststoff- und Kautschuktechnologen sind im Ausbildungsgang jetzt mehr Lerninhalte zu Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung integriert, wie der federführende Verband „pro-K“ heute meldet.

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres am 1. August kommt der Ausbildungsberuf der Kunststoffbranche im neuen und modernisierten Gewand daher: Aus dem Verfahrensmechaniker bzw. der Verfahrenstechnikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik werden Kunststoff- und Kautschuktechnologen bzw. -technologinnen. Um der gesellschaftlichen und technologischen Dynamik gerecht zu werden, sind Lernfelder zu Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung künftig deutlich stärker im Ausbildungsgang verankert.

Mit dem neuen Namen sind die gewerblichen Ausbildungsgänge im gesamten deutschen Sprachraum erstmals einheitlich. Wie Deutschland passt auch Österreich seine Bezeichnungen an die in der Schweiz seit längerem gebräuchliche Form an.

Nicht nur der Name ist neu: Mit aktualisierten Lerninhalten geht die Branche auf veränderte Rahmenbedingungen in Gesellschaft und Ausbildung ein (Abbildung: pro-K).

Nicht nur der Name ist neu: Mit aktualisierten Lerninhalten geht die Branche auf veränderte Rahmenbedingungen in Gesellschaft und Ausbildung ein (Abbildung: pro-K).

Für die Kunststoffindustrie werde es immer herausfordernder, Fachkräfte und Auszubildende zu gewinnen, hat pro-K festgestellt. So könne aktuell nur weniger als die Hälfte der Ausbildungsplätze für Verfahrensmechaniker mit qualifizierten Interessenten besetzt werden. Häufig entschieden der Bekanntheitsgrad, die Inhalte und der Name darüber, ob junge Menschen sich für eine duale Ausbildung in der Kunststoffverarbeitung begeistern.

Genau hier setzt die Neuordnung des Berufsbilds an: Mit Blick auf die Herausforderungen der Zeit werden vielschichtige Lerninhalte in den Ausbildungszweig aufgenommen. Zwar bleibe die bewährte Struktur der sieben Fachrichtungen bestehen, allerdings sind Aspekte wie Ressourcenschonung und digitales Know-how neue Schwerpunkte. Dazu kommt künftig die Zusatzqualifikation „Additive Fertigungsverfahren“, die dem Trend hin zu 3D-Druck und individualisierter Produktion Rechnung trägt.

Neuer Glanz für die Kunststoffausbildung

Gerade für die mittelständisch geprägte Kunststoffverarbeiter-Welt gerät die Suche nach Nachwuchskräften immer zeit- und kostenaufwändiger – bei sinkenden Aussichten. Mit der Ausbildung zum Kunststoff- und Kautschuktechnologen soll das Berufsbild – so pro-K – gar „neuen Glanz“ erfahren. Angehende Fachkräfte sollen noch zielgenauer dabei unterstützt werden, sich fit zu machen für die künftigen Anforderungen der Berufswelt. Und die Unternehmen dürfen sich – so pro-K – auf hochqualifizierte Absolventen freuen.

www.pro-kunststoff.de; www.gkv.de

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Markus Lüling
Markus LülingChefredakteur K-PROFI

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