Produkte im Einsatz

MHT Mold & Hotrunner: Beschichtungen für Arbeit im Sekundentakt

Dieser PR-Bericht wird Ihnen bereitgestellt von Oerlikon Balzers.

Blick auf die golden glänzenden, Balinit-beschichteten Kerne der Spritzgießwerkzeuge: MHT-Vorstand Christian Wagner (l.) und Berater Michael Bilo von Oerlikon Balzers. (Foto: Oerlikon Balzers)

Blick auf die golden glänzenden, Balinit-beschichteten Kerne der Spritzgießwerkzeuge: MHT-Vorstand Christian Wagner (l.) und Berater Michael Bilo von Oerlikon Balzers. (Foto: Oerlikon Balzers)

Mit innovativen Spritzgießwerkzeugen strebt die MHT Mold & Hotrunner Technology AG, Hochheim/Main, immer kürzere Zykluszeiten und höhere Produktionsleistungen für Kunden in der Verpackungsindustrie an. Beschichtungen mit Balinit Dylyn oder Balinit A von Oerlikon Balzers, Bingen, sorgen dabei für ein reibungsloses Zusammenspiel der Teile und erleichtern deren Reinigung sowie die Entformung.

PET-Flaschen und -Behälter gehören heute buchstäblich zum täglichen Brot. Die einfach anmutenden Massenprodukte entstehen mit Hilfe äußerst komplexer Werkzeugtechnologien in kürzester Zeit. So kann eine Spritzgießmaschine mit MHT-Werkzeugen etwa alle fünf Sekunden bis zu 192 Preforms für PET-Flaschen auswerfen. Solche industriellen Spitzenleistungen hat der Werkzeugtechnologe mitgeprägt. Zum Beispiel mit einem innovativen, schlanken Heißkanal-Design, das die 285 °C heiße Schmelze an jedem Spritzpunkt sehr schnell zeitgleich zur Verfügung stellt. Das gilt selbst für Spritzgießwerkzeuge mit 192 Kavitäten, die MHT als einer der wenigen Hochkavitäten-Spezialisten anbietet.

Alle fünf Sekunden bis zu 192 Preforms für PET-Flaschen: Spritzgießwerkzeuge von MHT ermöglichen höchste Produktivität. (Foto: Oerlikon Balzers)

Alle fünf Sekunden bis zu 192 Preforms für PET-Flaschen: Spritzgießwerkzeuge von MHT ermöglichen höchste Produktivität. (Foto: Oerlikon Balzers)

Das international aktive Unternehmen beliefert mit seinen Produkten Hersteller von Getränkeverpackungen sowie Behältnissen für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie überwiegend aus PET. Für diese Kunden aus über 100 Ländern bedeuten schon Sekundenbruchteile an reduzierter Zykluszeit signifikante Kostenvorteile in der Massenproduktion. Darum konzipiert MHT seine Werkzeug-Designs und -teile mit besonderem Blick auf einen möglichst effizienten Betrieb für schnellste Fertigungsprozesse – auch mit Hilfe von Beschichtungen.

Beschichtung von Neckring und Kern

Diese werden auf zentralen Bauteilen zur Formung der Preform-Kontur eingesetzt. Zum einen auf dem Kern, der die Innenkontur ausbildet, zum anderen auf der sogenannten Halsbacke (Neckring). Diese Komponente formt den Flaschenhals eines Preform – dessen Körper in einer nachgelagerten Fertigungsstufe zur Endform aufgeblasen wird – bereits komplett aus, samt Gewinde für einen Schraubverschluss. Der Neckring besteht aus zwei Hälften, zusammengehalten von einen Schließkonus. Diese Hälften öffnen sich nach dem Spritzguss und geben den geformten Preform frei. Dieser millionenfach durchgeführte Prozess bei Einspritzdrücken von 500 bis 1.000 bar belastet die Werkzeugteile extrem.

Schwarz und stark: Die Beschichtung Balinit Dylyn erfüllt Höchstansprüche auf dem zweigeteilten Neckring. (Foto: Oerlikon Balzers)

Schwarz und stark: Die Beschichtung Balinit Dylyn erfüllt Höchstansprüche auf dem zweigeteilten Neckring. (Foto: Oerlikon Balzers)

Bei höchsten Ansprüchen kommt deshalb Balinit Dylyn zum Einsatz. Die siliziumdotierte DLC (Diamond Like Carbon)-Schicht bietet im Spritzguss besten Verschleiß- und Korrosionsschutz sowie eine äußerst glatte Oberfläche. Damit sorgt sie auf dem Neckring für ein reibärmeres, besseres Zusammenspiel der Teile und erleichtert die Reinigung und Entfernung von Ablagerungen oder Abscheidungen etwa durch den zunehmenden Einsatz von Additiven im Kunststoff. Auch Kerne werden bei High-End-Anforderungen mit Balinit Dylyn beschichtet. Ansonsten erhalten sie standardmäßig eine Titannitrid-Beschichtung: Balinit A verbessert das Abstreifverhalten des Preform, schützt die besondere Mikrostruktur des Bauteils und widersteht der zuweilen hohen mechanischen Belastung bei der Reinigung.

„Angesichts solcher Vorteile, die sich sehr positiv auf die Fertigungsqualität und Langlebigkeit der Werkzeuge auswirken, sind unbeschichtete Kerne keine Option für uns“, betont Betriebsleiter Klaus Wegmann. Nicht zuletzt steigern die verschleißsenkenden Schichten in der Massenfertigung die Standzeiten der Werkzeuge. „Damit holen wir bei diesen Anwendungen das Optimum heraus – ein Ergebnis von gut 20 Jahren bester Zusammenarbeit mit Oerlikon Balzers“, resümiert Christian Wagner, Vorstand Technik und Vertrieb.

www.mht-ag.de
www.oerlikon.com/balzers/de