29.08.2025
Sikora

Inspektion und Sortierung für anspruchsvolle Anwendungen

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Lesedauer: 3 Minuten.

Mit steigenden Anforderungen an die Reinheit technischer Kunststoffe, bspw. XLPE für Kabelanwendungen, wächst auch der Bedarf an zuverlässiger Qualitätskontrolle. Dieser begegnet Sikora mit dem flexibel konfigurierbaren Inspektionssystem Purity Scanner Advanced, das auf der K ausgestellt ist.

Auch bei Hochleistungskunststoffen wie Fluorpolymeren sowie bei Standardkunststoffen wie Polyolefinen kommt es häufig auf eine makellose Materialqualität an. Verunreinigungen können nicht nur die Funktionalität beeinträchtigen, sondern auch erhebliche wirtschaftliche Verluste verursachen, weiß Sikora aus Bremen, die seit kurzem zur Schweizer Maag-Gruppe gehört.

Mit dem Purity Scanner Advanced würden kritische Verunreinigungen – selbst in minimaler Größe – zuverlässig erkannt und automatisch aussortiert. „Die Detektion und das Ausblassystem arbeiten dabei aufeinander abgestimmt“, erklärt Ralf Kulenkampff, Head of Sales – Plastics bei Sikora. Je nach Anwendung können verschiedene Kameratypen integriert werden. Neben hochauflösenden optischen Kameras, die etwa Black Specks ab 25 µm erfassen, steht optional auch eine Röntgenkamera zur Verfügung – speziell für die Erkennung metallischer Partikel im Granulat.

Der Purity Scanner Advanced arbeitet mit drei Kameras und erzielt so eine hohe Detektionsrate. (Foto: Sikora)

Der Purity Scanner Advanced arbeitet mit drei Kameras und erzielt so eine hohe Detektionsrate. (Foto: Sikora)

Während marktübliche Systeme oft mit zwei Kameras arbeiten und daher nur begrenzte Sichtfelder abdecken, erweitert das Bremer Unternehmen das Spektrum mit einer zusätzlichen Schwarz-Weiß-Kamera. „Diese dritte Kamera ermöglicht eine signifikant höhere Detektionsrate – ein Alleinstellungsmerkmal unseres Systems“, so Kulenkampff weiter. Ein weiteres Highlight ist das eigens entwickelte hybride Ausblassystem: Kunden können definieren, welche Arten von Verunreinigungen tolerierbar sind – zum Beispiel kleine, helle Black Specks – und diese mit einer kleineren Ausblaseinheit aussortieren. Bei kritischen Kontaminationen wie Metallpartikeln kommt hingegen eine großflächige Ausblasung zum Einsatz. Dieses intelligente Zusammenspiel minimiert unnötigen Materialverlust („Beifang“) und trägt zu einer nachhaltigen Produktion bei.

„Human vs. Machine“ – Wie rein ist Ihr Material wirklich?

Viele Materialhersteller sind überzeugt, dass ihr Granulat sauber ist. Doch wie sieht es aus, wenn eine präzise Prüftechnologie hinschaut? Unter dem Motto „Human vs. Machine“ lädt Sikora daher Besucher der K ein, genau das herauszufinden. Im Fokus steht das Inspektionssystem Purity Concept V, das Granulat oder Prüfplatten innerhalb weniger Sekunden auf optische Verunreinigungen wie Black Specks untersucht. Das System erkennt, visualisiert und dokumentiert selbst kleinste Kontaminationen und liefert eine umfassende statistische Auswertung – automatisiert und reproduzierbar.

Kunden sind eingeladen, eine kleine Menge an Granulat zur K mitzubringen und das Inspektions- und Analysesystem Purity Concept V herauszufordern. (Foto: Sikora)

Kunden sind eingeladen, eine kleine Menge an Granulat zur K mitzubringen und das Inspektions- und Analysesystem Purity Concept V herauszufordern. (Foto: Sikora)

Auf dem Messestand werden Live-Materialtests mit dem Inspektionssystem durchgeführt. Besucher können kleinere Mengen an Granulat oder Prüfplatten mitbringen – und so ihr Material selbst auf den Prüfstand stellen. Die Teilnahme ist kostenfrei und bietet die Gelegenheit, sich von der Präzision, Schnelligkeit und Benutzerfreundlichkeit des Systems zu überzeugen – und vielleicht eine überraschende Entdeckung zu machen. Und das Beste: Sollte das System keine Kontamination im Material nachweisen, erwartet die Teilnehmer eine kleine Überraschung. Werden hingegen Verunreinigungen erkannt, erhält der Besucher einen detaillierten Prüfbericht, der wertvolle Hinweise zur Materialqualität liefert.

www.sikora.net

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